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Klaus Gretzinger über die Zukunft der Mettnau-Kur
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 Kurgeschichte

1957: Radolfzeller Gemeinderat beschließt die Gründung der Mettnau- Kur. Von Bürgermeister Hermann Albrecht stammt die Idee der Sportkur auf der Basis der Idee von Prof. Weißbecker (Freiburg); Willi Stadel, Olympiasieger 1936, steht im Sportbereich zur Seite.

1959: Strandhotel wird zum Kursanatorium 1965: Mettnau-Kur verfügt über 215 Betten. Belegungsverträge mit Firmen, Bundeswehr, Polizei und BfA sichern die Weiterentwicklung.

1966: Radolfzell wird anerkannter Kneippkurort.

1969: Mettnau-Kur wird städtischer Eigenbetrieb. Josef Rapp wird Kurdirektor.

1970: Baubeginn für das Kurmittelhaus.

1972: Kurmittelhaus geht in Betrieb.

1973: Bau der Herz-Kreislauf-Klinik (HKK)/ Fabrikant Werner Messmer finanziert 51 Prozent der Gesamtkosten. Kauf Haus Berger und Umbenennung in Kurpark-Sanatorium.

1974: Dank der HKK 450 Betten insgesamt. Ausbau des Therapiegeländes. Am 1.11.74 wird Udo Haupt Kurdirektor.

1975: Reduktion der Bettenzahl auf 390 reduziert wg erhöhtem Einzelzimmerbedarf.

1976: Rezession im Kurwesen mit Auswirkung auf Kurklinik. Sie wird der Stadt zum Kauf oder zur Anmietung angeboten.

1978: Kurklinik wird angemietet, damit liegen alle Einrichtungen in einer Hand. Rezession überwunden.

1979: Grundsatzentscheidung über Erweiterung des Kurmittelhauses

1980: Haupt verlässt Kur auf eigenen Wunsch;

1981: Hermann Honsel wird Kurdirektor

1987: Honsel stirbt nach längerer Krankheit, kommissarische Leitung übernimmt Heinz-Peter Schmal.

1988: Willi Stadel geht in Rente, HP Schmal wird Kurdirektor.

1989: Diagnostiktrakt der HKK wird eingeweiht mit Intensiv- und Überwachungsstation. Haus Sernatinger wird eingeweiht.

1991: Zwei neue Bettenhäuser gehen in Betrieb, ein drittes wird beschlossen.

1992: Oktober: Spatenstich für das 3. Bettenhaus f. Hermann-Albrecht-Sanatorium mit Küche und Speisesaal.

1994: Einweihung des 3. Bettenhauses sowie Inbetriebnahme des Gymnastikpavillons am Kurparksanatorium.

1995: Beschluss im Rat: Übernahme des Strandcafé durch Kurbetrieb.

1997: Kündigung von 85 Vertragsbetten durch die BfA. Belegungseinbruch durch die 3. Stufe der Gesundheitsreform. Einweihung der Gymnastikhalle HKK und Abschluss der Sanierung der Zimmer und Nasszellen in der HKK und KPK.

1998: Kauf der Scheffelvilla "Seehalde" - Umbau.

1999: April: Bezug der Villa Seehalde.

2001: Spatenstich für die Klinik Seehalde. Hotel und Café Schmid wird von der Kur gekauft.

2003: Klaus Gretzinger wird Kurdirektors. Klinik Seehalde nimmt Betrieb auf.

-W. Essig-