Porträt:
40 Jahre Autohaus Gulde in Engen
Das
Engener Autohaus Gulde war etwas schneller gewesen als das Wochenblatt.
Erwin und Marianne Gulde eröffneten am 1. Juli 1967 in Engen
im Altdorf ihr Opel-Autohaus, das war rund einen Monat früher,
als die erste Ausgabe des Wochenblatt erschien. Damals stand die
Eröffnung eines Autohauses gar nicht unbedingt unter einem
guten Stern, denn Deutschland erlebte nach über einem Jahrzehnt
Wirtschaftswunder just in diesem Jahr seine erste Rezession.
Das
unterstreicht den unternehmerischen Mut von Erwin und Marianne
Gulde die schnell einen Partner fanden, der den jungen Existenzgründern
zum Erfolg verhelfen konnte: das Wochenblatt. Erwin Gulde erinnert
sich an die ersten Begegnungen mit dem Wochenblatt- Gründer
Hans Joachim Frese, der aus Singen nach Engen hinausgefahren kam,
um für Anzeigen in seiner Zeitung zu werben. »So was
gab es damals bei der Tageszeitung keineswegs «, sagt Erwin
Gulde. »Dort trat man fast noch wie ein Bittsteller auf,
der darum bat, etwas in der Tageszeitung veröffentlichen
zu dürfen.« Das Wochenblatt bot dem jungen Autohaus
einen guten Service, zunächst mit Hans-Joachim Frese selbst,
bald schon mit dem späteren Anzeigenleiter Claus Grossmann,
der das Autohaus einige Jahre als Kunde betreute. Das Wochenblatt
bot dem Autohaus in Engen durch seine Verteilung an alle Haushalte
einen riesigen Leserkreis, bei dem die Werbebotschaften ankommen
konnten - und dem Autohaus Gulde eine kontinuierliche Entwicklung
ermöglichten.
Das
mit vier Mitarbeitern gegründete Unternehmen platzte schnell
aus allen Nähten. 1980 waren im Altdorf alle Erweiterungsmöglichkeiten
erschöpft, der Umzug ins neue Gewerbegebiet »Grub«
an der neuen Autobahnausfahrt bedeutete einen Meilenstein. Das
Grundstück mit 10.000 Quadratmetern Fläche schien damals
manchen überzogen, heute wäre man froh, wenn es einige
tausend Quadratmeter mehr wären. Denn schon 1982, vor 25
Jahren, kam der Vertrieb von Wohnwagen und Reisemobilen der Marke
Dethlefs zur Opelvertretung hinzu, 1998 wurde das Autohaus auf
den neuesten Stand der Präsentationsformen gebracht, vier
Jahre später kam ein großes Gebäude mit 2.000
Quadratmetern Fläche für Wohnwagen und Reisemobile hinzu.
Heute verkauft das Unternehmen Opel Gulde in Engen rund 600 Neu-
und Gebrauchtwagen im Jahr, dazu kommen 200 Wohnmobile und rund
100 Wohnwagen. Mit 32 Mitarbeitern ist das Unternehmen zum respektablen
Mittelständler angewachsen. »Wir haben uns am Standort
Engen optimal entwickeln können und sind zum führenden
Opel- Händler im Landkreis gewachsen, macht Dietmar Gulde
deutlich, der die zweite Unternehmergeneration von Opel Gulde
in Engen verkörpert. Jede Entscheidung zu einer Erweiterung
wie auch zur Stärkung des Sortiments sei auch immer wieder
eine Entscheidung für den Standort Engen gewesen.
Das
Wachstum hat, neben der guten Kundenzufriedenheit, der Kraft eines
familiengeführten Unternehmens und eines gut geschulten Personals
für optimale Servicequalität auch die Werbung im Printmedium
Wochenblatt mit ermöglicht, sagt Dietmar Gulde auch heute
noch, wo auch das Internet einen großen Marktanteil bekommen
hat. Dies vor allem im Bereich der Wohnmobile, wo der Markt keine
Grenzen hat. Im PKW-Bereich spielt nach wie vor die Printwerbung
eine wichtige Rolle, da sie über die Verteilung an alle Haushalte
auch alle Menschen erreichen kann. Das sei spürbar an dem
Rücklauf auf die Angebote, die auch regelmäßig
im Wochenblatt erscheinen. Dies auch in Zeiten, in denen der Wettbewerb
im Automobilbereich deutlich schärfer geworden ist.
Erwin Gulde hatte damals nicht nur den Mut, in einer Rezession
ein Unternehmen zu gründen, er setzte damals auch auf das
frisch gegründete Wochenblatt und damit aufs richtige Pferd.
Oliver
Fiedler
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Erwin
Gulde als junger Gründer seines Opel-Autohaus im Engener
Altdorf. Er setzte von Anfang an auf das Wochenblatt als Werbepartner
- der Erfolg gab ihm recht.
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