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Lang,
Friedbert - Erst die Patientenzimmer, dann die OPs |
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Laule,
Monika - "Das hat der Stadt wirklich gut getan" |
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Lenk,
Peter - Sinn für die Sinnlichkeit |
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Mattes,
Sigrun - Mundart auf der Bühne |
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Dr.
Maus, Robert - Beinahe wurde er Justizminister |
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Messmer,
Werner - Mit Öldruckschalter auf Erfolgsweg |
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Prof.
Dr. Mittelstraß - Ideenschmiede Uni Konstanz |
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Möhrle,
Friedhelm -"Politik ist langweilig geworden" |
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Möll,
Walter - Große Namen, große Kunst seit 38 Jahren |
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Müller,
Bene - Mit Solarkochern fing es an |
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Müller,
Siegfried - Maggi und Singen immer treu geblieben |
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Neurohr,
Günter - Alefanz unter den Oberbürgermeistern |
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Nissel,
Armin - 28 Jahre Konzertbüro Konstanz |
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Ostermaier,
Artur - Es lebe die kommunale Selbstverwaltung |
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Renner,
Andreas - Ohne Laga keine Stadthalle |
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Reuther,
Wolfgang - Ein Exportartikel aus Stockach |
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Rheinberger,
Heinz - Altenative zu Bier und Blasmusik |
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Riemensperger,
Rolf - statt Ruhestand zwei Raststätten |
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Riester,
Walter - Die Jugend hat Zukunft |
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Sailer,
Manfred - Ein Schmuckstück statt Parkplätze |
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Dr.
Sauter, Artur - ein Kämpfer für die Innenstadt |
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Dr.
Sauter-Servaes - Lebenshilfe - die Pioniere der Selbsthilfe |
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Schuster,
Siegfried - Die Wiesen müssen bunter werden |
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Simon, Peter - Was eine Not ist, ist auch eine Tugend |
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Späth,
Pirmin - Letzte Lebensphase nicht verdrängen |
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Dr.
Springe, Gerd - Etwas für den Standort Singen tun |
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Dr.
Steger, Walter - Weihnachten beginnt für ihn im Knast |
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Straub,
Gerhard - Ein Lenker am Drücker |
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Prof.
Thielcke, Gerhard - Die Arbeit hat sich gelohnt |
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Veit,
Hans - Pendler zwischen den Landkreisen |
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Villinger,
Helmut - Am See liegt das Glück der Stadt |
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Wackershauser,
B. - Ein Scherben-haufen als Herausforderung |
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Wagner,
Heinrich - Betriebe sollen wie Familien sein |
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Waidle,
Jürgen - Ein Leben für die Musik |
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Weh,
Andreas
- Die Qualität für die Zukunft sichern |
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Dr.
Wiemert, Karl-Heinz - Wir waren hier schnell zu Hause |
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Ziwey,
Franz- Ein geübter Taktiker |
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Alefanz
unter den Oberbürgermeistern
Porträt:
Günter Neurohr baute seine Stadthalle
1994 wurde
der Radolfzeller Oberbürgermeister Günter Neurohr mit
dem Alefanz- Orden auf Schloss Langenstein ausgezeichnet. Ja,
er war wirklich der Alefanz unter den Oberbürgermeistern,
denn ihn zeichnete alles dafür aus: Er war listenreich und
widerborstig, konnte sich ebenso hinter dicken Mauern verbarikadieren
wie humorvoll in die Offensive gehen. Als Leiter der dortigen
Stadtwerke war er 1970 aus Crailsheim nach Singen gekommen. Dr.
Ernst Waldschütz von der FDP hatte ihn geholt. Doch bald
bekam Neurohr Streit mit seinem Rathauschef und verkroch sich
schützend unter den Rock der CDU. Für die war er plötzlich
der Hoffnungsträger. Doch seinen Alefanz hatten viele unterschätzt,
denn Neurohr akzeptierte keine Konventionen. Wenn OB Möhrle
in Singen mit dem damaligen Galeristen Günter Heiß
Krach hatte, dann verkehrte Neurohr dort erst recht und hielt
sogar Reden bei Ausstellungseröffnungen.

2004 kam die Stunde des Abschieds: Regierungspräsident
Sven von Ungern-Sternberg
verabschiedete den Radolfzeller Oberbürgermeister Günter
Neurohr in den Ruhestand.
swb-Bil: Lichtwald
Der wichtigste
Konflikt in Singen lag aber in der Stadtplanung. Da kooperierte
er mit alternativen Gruppen wie dem Bauforum. Und in Radolfzell
wollte er dann alles endlich so machen, wie er es sich vorstellte.
Als Singen die Stadthalle 1981 nicht mehrheitsfähig gemacht
hatte, wollte er vor Singen auf jeden Fall eine vergleichbare
Halle haben. Wenn Singen eine Autobahnabfahrt hatte, dann wollte
er auch eine. Und wenn Singen schon kein Wachstum mehr zustande
brachte, dann sollte es Radolfzell schaffen. Neurohr war alefänzig.
Für den Kreistag kandidierte er in Radolfzell, obwohl er
in Friedingen weiter wohnte. Das musste schief gehen. Neurohr
sagte, er habe als OB das Bürgerrecht erworben und könne
deshalb in Radolfzell kandidieren. Eine Pritsche im Rathaus sollte
sein Beleg sein. Er kam nicht in den Kreistag und schied später
aus der CDU aus. Ab dem Zeitpunkt ging er seinen Weg allein. Seine
dritte Wahl schaffte er im zweiten Wahlgang 1992 gegen Siegfried
Lehmann und Frank Hämmerle. In diese Periode fällt die
Einweihung des Milchwerks als heutiges TKM. Der damalige Stadtbaudirektor
Nüsse war über die Jahre hinweg sein kongenialer Stadtplaner.
Der machte aus dem bankrotten Milchwerk eine Halle, wie sie die
Region noch nicht hatte. Radolfzell wollte plötzlich Tagungen
und Kultur an sich binden. Und es klappte sogar: Singener Betriebe
mussten mit ihrer Hausmesse nach Radolfzell. Das war ganz nach
Neurohrs Gusto. Mit Neurohr konnte man streiten. Das zeichnete
ihn aus. Als der Krankenhausskandal in den 90er Jahren auf dem
Höhepunkt war, forderte der Chronist damals im Wochenblatt
seinen Rücktritt. Neurohr hatte einmal mehr seine eigenen
Personalentscheidungen getroffen und sich damit Ärger eingehandelt.
Aber immer wieder kam er ins ganz normale politische Spiel zurück:
er hatte Radolfzell weitergebracht und ging hochgeehrt in den
Ruhestand. Das Städtle hat ihn mögen . . .
Hans
Paul Lichtwald
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