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 Das WOCHENBLATT
 wird im eigenen Haus produziert

Das WOCHENBLATT in der Anfangszeit, das war ein Büro und eine Idee. Technisch wurde es zuerst in Schaffhausen, später in Waldshut produziert, was eine große Entfernung bedeutete und durch die langen »Transportzeiten« auch eine deutliche Einschränkung der kreativen Möglicheiten für den Kunden. Ab Mitte
der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts begann das WOCHENBLATT einen eigenen technischen Bereich aufzubauen, 1987 wurden ehemalige Räume der Bäckerei zur »Technik« des Wochenblatts umgebaut. Seither wird die gesamte Druckvorstufe am Stammhaus des WOCHENBLATT in Singen hergestellt. Kurze
Wege, auch kurze Entscheidungswege sind hier möglich, und das ist wichtig für eine Zeitung, die sich als Dienstleister für ihre Kunden sieht. Die Zeiten, als es hier noch einen Papier-Klebeumbruch gab und die fertig montierten Seiten des nachts in die Druckerei nach Konstanz gefahren werden mussten sind längst vorbei.
Seit Anfang 2002 werden die Daten der Seiten elektronisch an die Druckerei übermittelt, sagt Kurt Kowahl, der die »Technik« des WOCHENBLATT seit 1995 leitet.
Die sieben Mitarbeiter sind graphisch geschult und sehen sich dabei nicht nur als Dienstleister des WOCHENBLATT. So manche Vereinszeitung oder Festschrift wird hier bis zur Druckreife produziert, zum Beispiel wird im WOCHENBLATT die Narrenzeitung der Poppele-Zunft hergestellt.

Oliver Fiedler


Eine Stärke des Wochenblatt: die gesamte Druckvorstufe kann im eigenen technischen Bereich in Singen vor Ort produziert werden.