Der
Mittwoch ist der große Tag für Markus Kroll, denn an
diesem Tag sorgt er mit der Unterstützung von Christine Hans,
und Heike Martin dafür, dass über 81.950 Wochenblätter
durch die Arbeit von genau 251 Zustellern pünktlich ihren
Weg in die Briefkästen der Wochenblatt-Leser finden. Das
ist ein logistisches Meisterstück, denn bei so vielen Austrägern
sind immer mal wieder welche krank im Urlaub oder auf sonstige
Weise verhindert und es müssten so genannte »Springer«
organisiert werden, um die Zustellung des WOCHENBLATTs zu gewährleisten.
Zudem ist der Bereich der Zusteller einfach durch das Alter der
Mitarbeiter, die meisten sind Schüler, von einer großen
Fluktuation geprägt: die meisten sind zwischen einem und
zwei Jahren dabei. Dann kommen sie in die Ausbildung oder gehen
andere Wege oder auch die Freundin wird wichtiger als der Nebenverdienst.
Die Zustellbezirke sind im Laufe von 40 Jahren ganz auf die Verhältnisse
in der Region wie auf die Kapazität der Austräger zugeschnitten
worden, sagt Markus Kroll. So umfasst der kleinste Zustellbezirk,
den ein Rentner jeden Mittwoch treu zustellt, gerade mal 25 Zeitungen
und umfasst das Gebiet der Ziegelei Rickelshausen. Das größte
Zustellgebiet umfasst dagegen in zwei Bezirken die Gemeinde Gailingen
mit 1.300 Haushalten und wird seit vielen Jahren durch die Familie
Schlotterer in Arbeitsteilung bewältigt. Der größte
Einzelbezirk befindet sich in der Radolfzeller Nordstadt und umfasst
ganze 912 Haushalte, die allerdings durch die verdichtete Bauweise
in diesem Gebiet recht zügig in die Briefkästen kommen
können.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Deshalb gibt es für
jede Regionalausgabe des WOCHENBLATT jeweils zwei Kontrolleure,
die sich auch jede Woche zwei Bezirke mit einem Fragebogen vornehmen,
um die Zustellqualität zu dokumentieren, sagt Markus Kroll.
Wenn es in einem der Bezirke Probleme gibt, dann wird sofort versucht
das zu verbessern, denn an der Zustellqualität wird das WOCHENBLATT
auch bei den Kunden gemessen, unterstreicht Markus Kroll. Unsere
Verteilqualität ist gut, macht er deutlich. Mit dem eigenen
Vertrieb ging das WOCHENBLATT von Anfang an den Weg der hohen
Qualität: viele andere Wochenzeitungen haben Subunternehmern
mit der Verteilung beauftragt und dadurch weniger Kontrolle darüber,
ob die Zeitungen mit den Informationen an die Leser auch in die
Briefkästen kommen.
Vertrauen kann Markus Kroll in Sachen Zustellqualität da
auch ganz auf die Leser: denn viele davon melden sich persönlich
im Vertrieb, wenn sie das WOCHENBLATT einmal nicht erhalten haben.
Dass die Leser immer wieder klar stellen, dass sie ein Anrecht
auf das WOCHENBLATT haben, das unterstreicht die Qualität
dieser Wochenzeitung für die Region.
Oliver Fiedler
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