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 500 n. Chr. Nachdem die Römer den
Germanen unterlagen, wird der Weinbau, von Augustus Soldaten in die Region
gebracht, zum
Wirtschaftsfaktor.
 724 n. Chr. Die Reichenau wird zum
Zentrum der Alten Welt, die Gebeinde des Evangelisten
Markus kommen auf die Insel
 1478 n. Chr. lIm Konstanzer Konzil sollen
das größte Problem der damaligen Welt gelöst werden:
Drei Päpste sind an der Macht. Nach dem Konzil ist
auch der Reformator Hus tot
 1499 n. Chr. liefern sich die Schweizer
und die Schwaben viele Kriege. Schaffhausen wurde mächtig
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Im
Zeichen des römischen Adlers
In den folgenden Jahrzehnten bis um die
Mitte des 1. Jhs. n.Chr. wurde die Donaugrenze durch den Bau von Militäranlagen,
sog. Kastelle, gesichert. In der zweiten Hälfte des 1. Jhs. n.Chr. wurde
die römische Reichsgrenze auf die Höhen der Schwäbischen Alb und
an den mittleren Neckar vorverlegt. Seine größte Ausdehnung erreichte
das römische Weltreich im Süddeutschen Raum, der den römischen
Provinzen Obergermanien und Raetien angehörte, um 150 n.Chr. mit der Anlage
des obergermanisch-raetischen Limes. Er verlief vom Main bis zur Donau auf der
Linie Miltenberg - Lorch - Aalen - Eining (bei Neuburg a.D.).
Im Schutze des Militärs entwickelten sich das römisch
besetzte Gebiet zu einer blühenden Kulturlandschaft: Es entstanden
zahlreiche Städte mit reicher Steinarchitektur. Sie bildetet Verwaltungs-
und Handelszentren auch für die Landbevölkerung, die auf ihren
inmitten ihrer Felder errichteten Einzelhöfen lebten. Ein Netz befestigter
Straßen durchzog das Land und stellte auch bei schlechten
Wetterbedingungen den Handel auch mit ferneren Provinzen des römischen
Weltreiches sicher. Bereits in der Frühzeit der römischen
Besetzungsgeschichte entstanden in unserer Region im Bereich des Münsterhügels
von Konstanz und in Eschenz bei Stein a.R. (CH) größere Siedlungen.
Sie wurden in den ersten zwei Jahrzehnten des 1. Jhs. n. Chr. gegründet. Möglicherweise
waren an beiden Orten zunächst für kurze Zeit römische Truppen
stationiert, die die Übergänge über den Rhein in Richtung Norden
kontrollierten. Relativ spät, erst um 80 n.Chr., als bereits die römische
Grenze von der Donau nach Norden vorgeschoben war, setzt dann auch die
Besiedlung des Hegaus ein.
Neben einer kleineren Zivilsiedlung bei
Orsingen, an der von Eschenz (Tasgaetium) an die Donau führenden römischen
Straße gelegen, sind es vor allem die römischen Gutshöfe, die
das Siedlungsbild prägten. Eindrucksvolles Beispiel solcher Anlagen ist der
römische Gutshof bei Büßlingen, dessen freigelegte Grundmauern
heute noch im Gelände zu besichtigen sind: Das von einer Mauer umgebene,
5,4 ha große Hofareal bot Platz für ein großes Wohngebäude
und zahlreiche Nebengebäude, darunter ein kleiner Tempel und eine
Badeanlage. seine rd. 40-50 Bewohner bewirtschafteten eine Fläche von rd.
100 ha Wald-, Acker- und Weideland. Ihren Absatzmarkt fanden die Gutsbesitzer im
benachbarten römischen Schleitheim/Iuliomagus (Schweiz, Kt. Schaffhausen).
Von der einstigen wirtschaftlichen Blüte dieser Siedlung zeugt heute noch
die restaurierte Ruine der großen öffentlichen Thermen. Infolge von
Plünderungszügen von Germanen, die diese bis in den Mittelmeerraum führten,
wurde um 260 n.Chr. das rechtsrheinisch gelegene römische Reichsgebiet
aufgegeben.
Zum Schutz der Rheingrenze errichtete das römische
Militär um 300 n.Chr. starke Festungsanlagen, deren mächtige Mauern
sich, wie in Stein a.Rh. (Schweiz, Kt. Schaffhausen) z.T. bis heute erhalten
haben. Sie sicherten die römische Herrschaft im südlichen Hochrhein-
und Bodenseegebiet noch rd. 100 Jahre, bis zu Beginn des 5. Jhs. sich Rom
aufgrund des Drucks germanischer Stämme und aufgrund innerer Reichskrisen
endgültig aus dem Gebiet nördlich der Alpen zurückzog.
Jörg Heiligmann
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Im Jahre 15 v.Chr. stießen zwei römische
Heere unter der Leitung der Stiefsöhne des Kaisers Augustus, Drusus und
Tiberius, in das nördliche Voralpenland vor und unterwarfen die hier
lebenden keltische Stämme. Von antiken Schriftstellern wird u.a. berichtet,
daß Tiberius im Verlauf dieses Feldzuges, auf dem Bodensee erfolgreich
eine Seeschlacht gegen die keltischen Vindeliker geschlagen habe und anschließend
in einem Tagesmarsch bis zu den Quellen der Donau vorgestoßen sei. Nach
Abschluß des Feldzuges, der nur einen Sommer dauerte, war das Voralpenland
bis zur Donau im römischen Machtbereich verankert.

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