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 1914: Am 1. August mussten die Bürgermeister
aus dem Hegau nach Konstanz: Der erste Weltkrieg
wollte geplant sein.
 1920: Die Welt zwischen
Sozialdemokratie und Konservatismus bricht auseinander. Das kann man auch an den
Singener Vereinen
sehen
 1923: Die Inflation schlägt
zu: Eine Gottmadinger Brücke kostet über eine
Billion Mark
 1930: Walter Fröhlich über
sein Jahrzehnt
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Das erste
Auto im Thurgau
Eine vierrädrige Pferdekutsche ohne
Gespann, dafür aber mit 2,75 Pferdestärken, sorgte 1895 in der
Bodenseeregion für Verwunderung: Das Vehikel mit der Polizeinummer 1 war
das erste Automobil im Kanton Thurgau.
Der
gebürtige Wahlwieser Fritz Gegauf, Gründer der Nähmaschinenfabrik
"Bernina"", kaufte den Wagen bei der Firma Karl Friedrich Benz &
Co. zum Preis von 2700 Mark. Von seinem Wohnort Steckborn aus, unternahm er
Fahrten in die nähere Umgebung, zu Freunden und Geschäftsleuten nach
Deutschland und in die Schweiz. Doch das Reisen über Land war ein
Abenteuer: Die Spitzengeschwindigkeit von 15-20 Stundenkilometern erreichte das
Auto nur bei gerader und ebener Straße. Kam man jedoch an eine Steigung
blieb den Insassen nichts anderes übrig, als auszusteigen und den Wagen zu
schieben. In den Städten sammelten sich Schaulustige, sobald der Motorwagen
um die Ecken bog, auf dem Land stieben die Tiere auseinander: In der Nähe
des Hohenkrähen kam dem "dampfenden Ungetüm"" einmal
ein Pferdefuhrwerk mit einer Ladung Schweinen entgegen. Die Pferde erschraken
beim Anblick der Benzindroschke dermaßen, dass sie durchgingen und das
Fuhrwerk umfiel. Die Schweine flüchteten in alle Himmelsrichtungen, wurden
aber wieder eingefangen. Nach etwa zehnjähriger Dienstzeit hat das
Automobil heute seinen Altersruhesitz im Heimatmuseum "Turm"" in
Steckborn.
Jörg Wegener |
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Kaum ein Ereignis veränderte so
das Kräfteverhältnisse in unserer Region, wie der Bau der neuen
Verkehrslinien über die Eisenbahn. Engen war lange die "Hauptstadt"
des Hegau gewesen, hier befanden sich Verwaltungen und Gericht, als Amtstadt war
das Städtchen auf dem Berg ein Zentrum für die Region. Doch Engen
hatte einen entscheidenden Nachteil: Es war zu uneben für das neue
Verkehrsmittel.

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