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 1914: Am 1. August mussten die Bürgermeister
aus dem Hegau nach Konstanz: Der erste Weltkrieg
wollte geplant sein.
 1920: Die Welt zwischen
Sozialdemokratie und Konservatismus bricht auseinander. Das kann man auch an den
Singener Vereinen
sehen
 1923: Die Inflation schlägt
zu: Eine Gottmadinger Brücke kostet über eine
Billion Mark
 1930: Walter Fröhlich über
sein Jahrzehnt
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Eduard
Pressers Gedicht
Wenn am Silvesterabend vom
Glockenturm herab Die 12. Stund erschallet
Dann sinkt ein Jahr zu Grab.
Mit ihm steigt ein Jahrhundert
ins Grab der Ewigkeit
Es ist mit Riesenschritten
zum Abmarsch schon bereit.
Da eilen die Gedanken
wohl dem Jahrhundert nach
Und rufen tief im Herzen
Erinnerungen wach.
Im wilden Völkerkampfe
begann es seinen Lauf,
Und langsam stieg die Sonne
Des Friedens für uns auf.
Von deren Strahl beschienen
Gedieh des Volkes Kraft.
Es blühten die Gewerbe
Die Kunst und Wissenschaft.
Bald sausten Eisenbahnen
dahin durchs feste Land,
Der Dampf treibt Riesenschiffe
Zum fernen Meeres Strand.
Heut eilt mit Blitzesschnelle
Das Wort vom Telephon,
Der Mensch fliegt durch die Lüfte -
Ein Vogel im Ballon. -
Der Deutsche blickt zufrieden
Auf hundert Jahr zurück.
Der Anbeginn war Zwietracht,
Das Ende Friedensglück.
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Eduard Presser (1842-1911, Bauer und
Hegaudichter aus Riedheim) veröffentlichte zu Silvester im Hegauer Erzähler
ein Gedicht über den Jahreswechsel. Das Gedicht schickte uns ein Leser als
"Meine Geschichte"

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