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 1950: Der Krieg hatte sie auf die Höri
gebracht, jetzt profitierte die ganze Kunstrgion. Von Otto Dix
und seinen Kollegen
 1954: Tor, Tor, Tor! Die Deutschen
gewinnen die Fußball-WM und kommen
durch Singen
 1960: Die Beatles und die
Nachkriegsgeneration
Winfried Pfeffer erzählt
 1966: Der Grundstein für die
Universität Konstanz
wird gelegt
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Ab 1947:
Eine Viertelmillion Fragen an eine Nation
Der wirkliche Startschuss für das
wohl renommierteste Umfrageinstitut der Republik dürfte in Ludwigshafen
gefallen sein: Die französische Besatzungsmacht wollte im Frühjahr
1947 eine Umfrage über die Meinung der Jugend und beauftragte Dr. Elisabeth
Noelle-Neumann. Und so fand in der Ludwigshafener Volksschule die erste
wissenschaftliche und statistisch fundierte Befragung der Öffentlichen
Meinung in Deutschland statt. Mit der Währungsreform kamen die
Schwierigkeiten: 40000 Reichsmark Kapital wurden zu 4000 Mark und das junge
Institut stand am Rand des Abgrunds - bis 1949 Peter Neumann Aufträge für
vier Umfragen mit jeweils 2000 Interviews gewann.
Zeitsprung: Heute befragt das Allensbacher Institut bei der
Allensbacher Werbeträger-Analyse beispielsweise Jahr für Jahr 20000
nach statistischen Ausgaben ausgewählte Personen. Damit nicht genug: Die
Allensbacher Computer- und Telekommunikationsanalyse ist zur Cebit 1997 das
erste Mal vorgestellt worden und entsteht künftig alle zwei Jahre aus 10000
Interviews. Erst vor kurzem ist das Institut in eine Stiftung umgewandelt
worden, die auch künftig demoskopische Grundlagenforschung ermöglichen
soll. "Auf Fastfood-Demoskopie will sich das Institut nicht einlassen",
sagte Dr. Renate Köcher, seit 1988 Mitglied der Geschäftsführung
des Institutes schon vor Jahren.
Die Aufteilung der Arbeit in Allensbach derzeit: 40 Prozent ist
Media-Forschung, 21 Prozent sind politische Umfragen, 14 Prozent Marktforschung
und 12 Prozent Sozialforschung. Bundesweit agieren die Allensbacher, die Wurzeln
sind trotzdem im Landkreis: Die ersten Betriebsumfragen in Deutschland überhaupt
gaben 1948 die Radolfzeller Schiesser-Werke und 1951 die Aluminiumwalzwerke in
Singen auf.
Anatol Hennig
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1947 haben Interviewer des Allensbacher
Institutes für Demoskopie rund 250000 Fragen an die deutsche Bevölkerung
gestellt. Sie sind bis zum heutigen Tag in einer Kartei gesammelt. In einem Haus
am See in Allensbach begann im Frühling 1947 die Geschichte des
bedeutendsten demoskopischen Institutes in Deutschland: Dr. Elisabeth Noelle und
ihr späterer Ehemann und Mitbegründer des Institutes, Erich Peter
Neumann, zogen dort ein und die mittlerweile weltbekannte Demoskopin Dr.
Elisabeth Noelle-Neumann bearbeitete ihren ersten Auftrag für die junge
Tageszeitung "Die Welt".

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