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Mittwoch, den 29. November 2006
Konsequent
Beim Singener Nachbarschaftswein präsentierte Friedbert Lang, der Geschäftsführer der Hegau-Bodensee-Hochrhein-Kliniken, seinen Gesundheitsverbund als Buch. Das sei eine Konsequenz aus den Gesundheitsreformen in Deutschland. Größere Einheiten sind gefragt, zudem eine engere Verzahnung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Kommt jetzt also nach größenmäßigem Wachstum qualitative Stärkung? Es sieht so aus, zumal sich derzeit keine weiteren Partner anbieten. Das Überlinger Krankenhaus hat erst Singen, dann Friedrichshafen die kalte Schulter gezeigt. Übernimmt jetzt also Helios Überlingen? Es sieht so aus. Damit wäre dem Gesundheitskonzern der Sprung an den Bodensee gelungen, der in Radolfzell vereitelt werden konnte. Politische Mitbestimmung muss auch im Krankenhaus möglich sein. Das können die Bürger auch verlangen. Dazu gehört aber auch, dass ein Aufsichtsrat nicht erst aus der Zeitung erfährt, dass Überlingen den Singenern die kalte Schulter gezeigt hat.
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