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Den jugendlichen Talenten eine Bühne geben

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Sie engagieren sich mit vereinten Kräften für eine Neuauflage des »Flow Festivals«: Natalie Ehrlicher, Martin Langer, Katrin Unger, Florian Köger, Anja Kurz (hinten), Laura Lerch, Lukas Leiber, Johannes Lohrer und MinQi Wang.swb-Bild: rab

Der Jugendgemeinderat haucht dem »Flow Festival« neues Leben ein

Engen (rab). Endlich einmal nicht nur unter der Dusche singen oder bloß daheim vor dem Spiegel tanzen... es gilt, die Talente ans Tageslicht zu bringen! Die buchstäblich perfekte Bühne dafür bietet Nachwuchskünstlern das Engener »Flow Festival«, das nach zwei Jahren Pause am 10. Juni nun zum ersten Mal wieder stattfinden soll und auf dem Jugendliche sich einem größerem Publikum präsentieren können. Zusammen mit der neuen Stadtjugendpflegerin Anja Kurz hat der Jugendgemeinderat das Ruder in die Hand genommen, um dem »Flow Festival« neues Leben einzuhauchen.

 »Ich sehe es als meinen Auftrag an, das was den Jugendlichen am Herzen liegt, umzusetzen«, verdeutlichte die engagierte Politologin am Montagabend bei einem Brain Storming im neuen Jugendtreff. »Ich habe das Flow Festival immer als ganz besondere Veranstaltung wahrgenommen«, erzählte Florian Köger, Verbindungslehrer der Schülermitverwaltung (SMV) am Anne-Frank-Schulverbund (AFS) Engen: »Für unsere Schüler war das immer ein absolutes Highlight.« Und auch Schülerin Laura Lerch, die regelmäßig im Jugendtreff aushilft, freut sich auf eine Neuauflage des Festivals: »Ich finde es toll, wenn für Jugendliche mal so etwas Großes in Engen stattfindet.« Kurz betonte, dass das Fest vor allem »eine Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche« sein soll. »Das soll euer Baby sein«, richtete auch Martin Langer, ebenfalls SMV-Verbindungslehrer am AFS, das Wort an Johannes Lohrer und Lukas Leiber vom Jugendgemeinderat.

 

 

Zusammen einigten sich die Beteiligten darauf, nachmittags zuerst verschiedenen Nachwuchskünstlern die Bühne zu überlassen und gegen Abend in stündlichem Takt verschiedene Bands spielen zu lassen. Dabei war es allen Anwesenden besonders wichtig, dass die Musiker aus der Region kommen. »Eine Band aus der Gegend, die viele kennen, ist viel mehr wert als ein Headliner«, betonte Langer. Eine schöne Idee fanden alle Beteiligten, die Flüchtlinge, die im Stadtpark öfters trommeln, auch auf die Bühne zu holen. Verworfen wurde die ursprüngliche Idee der Jugendlichen, das Fest am Skaterplatz vor der neuen Stadthalle zu veranstalten – stattdessen einigten sich die Beteiligten auf der Freilichtbühne am Rathaus als Veranstaltungsort. »Das Ambiente dort ist viel besser als an der Betonschüssel da unten«, betonte Langer. Zudem wolle man mit dem Festival auch »die Stadt beleben«, hob Schulsozialarbeiterin Katrin Unger hervor.

 

 

Für die Finanzierung hat Kurz beim Amt für Kinder und Jugend einen Zuschuss beantragt. Zudem bestehe die Chance, durch das Programm »Kultur macht Laune« der Jugendstiftung des Landes gefördert zu werden, informierte sie. Doch jetzt heißt es erst einmal Ärmel hochkrempeln: verschiedene Bands müssen angefragt und möglichst viele Jugendliche zum Mitmachen mobilisiert werden. Geplant ist, Flyer zu verteilen und »Save the Date«-Plakate aufzuhängen. Darüber hinaus soll ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt werden. Der b.free-»Saftladen« ist schon fest eingeplant, dazu sollen noch andere kulinarische Genüsse, Aktionen und Angebote wie etwa eine »Beach-Chill-Lounge« mit Liegestühlen und Pool kommen. Und auch hier hofft Kurz auf möglichst viele Engagierte.

  

Die nächste Sitzung zum »Flow Festival«, zu der alle Interessierten eingeladen sind, findet am Montag, 25. April, um 19 Uhr im neuen Jugendtreff am Hexenwegle 2 statt. Infos gibt es bei Anja Kurz unter: stadtjugendpflege-engen(at)web.de .

Wochenblatt Redakteur @: Nicole Rabanser

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