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Gemeinden erhalten 2,23 Mio. Euro aus dem Ausgleichstock

Landkreis Konstanz beschließt Mittel für sieben Städte und Gemeinden

Landkreis (swb). Der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock hat am Montagnachmittag, 4. Juli, im Regierungspräsidium Freiburg die Verteilung der Ausgleichstockmittel 2016 beschlossen. Der Ausgleichstock unterstützt finanzschwache Gemeinden bei der Finanzierung von kommunalen Einrichtungen. Der Verteilungsausschuss, dem auch Landrat Frank Hämmerle angehört, hat sich intensiv mit den Anträgen befasst und war bemüht, für eine strukturell ausgewogene, bedarfs­gerechte Verteilung der knappen Ausgleichstockmittel zu sorgen und vor allem die ländlichen finanzschwachen Gemeinden bei dringend notwendigen Infrastruktur­projekten zu unter­stützen.

 

Die diesjährigen Bewilligungen enthalten erstmals auch die vom Bund zur Verfügung gestellten Finanzhilfen nach dem Kommunalin-vestitions­förderungsgesetz. In den Landkreis Konstanz fließen nach der Entscheidung des Verteilungsausschusses 2,23 Mio. Euro. Insgesamt können sich dieses Jahr sieben Städte und Gemeinden über die Zuteilung von Mitteln freuen. Die höchste Fördersumme fließt mit 500.000 Euro an die Gemeinde Volkertshausen für den Neubau der Wiesen­grundhalle. Die Stadt Stockach erhält insgesamt 470.000 Euro für die Erweiterung und energetische Sanierung des Kindergartens Zizenhausen.

 

Weitere Mittel gehen an die Gemeinde Reichenau für Sanierungsmaßnahmen und einen Aufzug im denkmalgeschützten Rathaus (350.000 Euro) sowie die energetische Sanierung der Gymnastikhalle der Grundschule Waldsiedlung (110.000 Euro). Die Stadt Tengen erhält Zuwendungen für den An- und Umbau am Kindergarten Büßlingen (320.000 Euro) und für den Erwerb eines Fahrzeuges für den Bauhof (40.000 Euro). Weitere Mittel gehen an die Gemeinde Moos für den Neubau einer Sporthalle (300.000 Euro) sowie an die Stadt Aach (80.000 Euro) und die Gemeinde Mühlingen (60.000 Euro) für Straßenbaumaßnahmen.

 

Der Ausgleichstock hat eine wichtige Funktion für die Gemeinden zum Ausbau und zur Erhaltung der kommunalen Infrastruktur. Viele Maßnahmen, deren Finanzierung die Leistungskraft einzelner Gemeinden auf Dauer übersteigen würde, können nur mit einer Förderung aus dem Ausgleichstock verwirklicht werden. Landrat Frank Hämmerle zeigte sich deshalb erfreut über die Entscheidung des Freiburger Ausschusses: »Ich freue mich für unsere Städte und Gemeinden. Durch die Mittelzusage können sie ihre Investitionsmaßnahmen und strukturelle Verbesserungen rasch realisieren.«

Wochenblatt Redakteur @: Nicole Rabanser