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Mehr Platz zum Spielen

Neue Spielelandschaft an der Schule in Böhringen

Böhringen (gü). Der Schulstandort an der Grund- und Hauptschule in Böhringen wird um eine Attraktion reicher: Wie der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung beschloss, soll die Schule auf der weitläufigen Grünfläche zur Ortsdurchfahrt um eine große Spiellandschaft erweitert werden. Ortsvorsteher Bernhard Diehl hob im Gespräch mit dem WOCHENBLATT die Bedeutung der neuen Spiellandschaft hervor: »Es ist immer gut, wenn Kinder heutzutage die Möglichkeit haben, ihre motorischen Fähigkeiten zu schulen und auszubauen. So entsteht für unsere Kinder auch die Möglichkeit sich auf dem Schulgelände zu bewegen.« Mehr Platz zum Toben und Spielen bieten dann nach Abschluss der Bauarbeiten an elf modernen und trendigen Spielgeräte.
Als Vorbild für die neue Spielelandschaft dient nach Angaben Diehl der Spielplatz an der neuen Gemeinschaftsschule in Radolfzell, der im vergangenen Jahr eingeweiht wurde. Das Projekt, das in zwei Bauabschnitte unterteilt wird, soll 80.000 Euro kosten. Der erste Bauabschnitt (Kosten von rund 53.000 Euro) soll noch in diesen Sommerferien umgesetzt werden. Der abschließende Bauabschnitt steht dann 2017 an. 12.500 Euro wurden von der Sparkassen-Stiftung bezuschusst, weitere 11.000 Euro fließen zudem vom Förderverein der Schule in das Projekt. Erfreut zeigte sich Diehl auch über die Tatsache, dass 9.000 Euro über den Sponsorenlauf der Böhringer Schule zusammen kamen. »Die Spielelandschaft ist natürlich offen für alle. Wir zäunen unsere Schule nicht ein«, versprach Diehl weiter.
Obwohl die Idee eines neuen Spielgeländes im Ortschaftsrat mehrheitlich gut aufgenommen wurde, konnten die aktuellen Planungen nicht alle Bauchschmerzen beiseite räumen. So gab Jürgen Keck von der FDP zu bedenken, dass der Standort des neuen Spielplatzes nicht ideal sei, da er sich zu nahe an der Hauptverkehrsstraße befinde. Rainer Pudwill von den Freien Wählern erkundigte sich, ob der Kostenrahmen von 80.000 Euro für dieses Projekt ausreichend kalkuliert wurde - auch angesichts der Tatsache, dass das ein oder andere Vorhaben der Stadt in der jüngsten Vergangenheit teurer ausfiel als kalkuliert. Schulleiterin Alexandra Biechele und Manfred Schwarz, Fachbereichsleiter Bildung, Jugend, Sport, versicherten, dass der Kostenrahmen gehalten werden kann.

Wochenblatt Redakteur @: Matthias Güntert