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Familienzentrum auch als Nabel fürs Quartier

Luther Kinderhaus Mielich
Bürgermeisterin Ute Seifried mit den beiden Politikerinnen Dorothea Wehinger und Bärbl Mielich, MdL-Grüne beim Besuch des Käthe-Luther Familienzentrums.

Staatssekretärin auf Informationsbesuch in Singener Einrichtungen

Singen. Einen wahren Besuchsmarathon legte Staatssekretärin Bärbl Mielich vom Ministerium für Soziales und Integration hin, die auf Einladung von MdLDorothea Wehinger (Grüne) am Mittwoch nach Singen kam.

Es galt  drei verschiedene Einrichtungen zu besuchen, sich zu informieren, aber auch nachzuhaken wo es eventuell klemmt und wo politische Unterstützung angesagt ist. Eine der drei Stationen war neben dem Emil-Sräga- Haus sowie dem Projekt Freiraum, das Käthe-Luther-Zentrum , früherer Oberlin Kiga, welcher jetzt nach Um- und Anbau als Familienzentrum fungiert.

Neben dem Familienzentrum Im Iben, Markus sowie St. Nikolaus kann das Käthe-Luther Zentrum von der finanziellen Unterstützung des Landes profitieren. Dafür haben sich die beiden Landtagsabgeordneten Dorothea Wehinger sowie Bärbl Mielich bei den Haushaltsberatungen ins Zeug gelegt.

Fast 80 Prozent der Kinder haben im Käthe-Luther Haus einen Migrationshintergrund. "Flüchtlingskinder besuchen, zumindest in der ersten Zeit, nicht direkt einen Kindergarten", so Bürgermeisterin Ute Seifried, denn damit wären Kindern wie Eltern und auch ErzieherInnen überfordert aber auch verloren."

Sogenannte Familienberaterinnen begleiten und unterstützen bei allen Erziehungsfragen aber auch in besonderen Lebenslagen. Diesen Job übernimmt im Käthe-Luther-Haus Vera Niedermann die den interessierten Gästen ein Stimmungsbild ihrer täglichen Arbeit vorstellt. "Ich versuche hier meine Kompetenzen einzubringen, Problemfälle zu sortieren sowie diese dann dementsprechend an Beratungsstellen weiter zu leiten", so Vera Niedermann. Hilfe gibt es beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen, bei Behördengängen,aber auch bei Krisenintervention. Freude bereitet ihr das Angebot einen Sprachkurs anbieten zu können sowie einen Nähkurs. Ein offener Gesprächskreis wird gut angenommen. Ein Ort der Begegnung soll das Zentrum werden.

Staatssekretärin Mielich, die für Soziales und Integration im Ministerium zuständig ist spricht sogar von einem Ort in dem Demokratie gelebt werden kann und spricht auch die prekäre Situation und das wachsende Phänomen isolierter älterer Menschen an die hier Kontakt bekommen könnten. "Die positive Entwicklung des Quartiers zu begleiten", dafür will sich in Zukunft Dorothea Wehinger weiterhin einsetzen und versprach in naher Zukunft erneut dem Familienzentrum einen Besuch abzustatten.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler