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2,1 Kilo harte Drogen bei Grenzkontrolle entdeckt

Einen geschätzten Verkaufswert von 200.000 Euro haben diese drei Drogenpakete, die am Dienstag in Öhningen bei einer Kontrolle entdeckt wurden. swb-Bild: hza

Deutsch-Schweizer Teamwork am Grenzübergang Öhningen

Öhningen. Zöllner des Hauptzollamtes Singen haben am Dienstag bei einer Kontrolle am Grenzübergang Öhningen mehr als 2,1 Kilogramm Kokain und Heroin im Fahrzeug eines Mannes gefunden.

Der Mann gab bei der Einreise nach Deutschland auf Befragen an, als Tourist lediglich ein paar Tage in der Schweiz verbracht zu haben. Da bei den Beamten jedoch Zweifel an dieser Version aufkamen, wurde das Fahrzeug intensiv kontrolliert.  Die ebenfalls vor Ort anwesenden Schweizer Grenzwächter beteiligten sich an der Kontrollmaßnahme.

Ein zwischenzeitlich eingesetzter Drogenspürhund schlug im Innenraum des Fahrzeuges an. Drogen wurden dort jedoch keine vorgefunden.
Schlussendlich wurden die deutschen und schweizerischen Zöllner selbst fündig: In einem speziell präparierten Versteck fanden die Beamten ein Kilogramm Heroin und über 1,1 Kilogramm Kokain vor.

"Hierbei handelt es sich um einen der größten Rauschgiftfunde der vergangenen Jahre im Bezirk des Hauptzollamtes Singen", wie Pressesprecher Michael Hauck auf Nachfrage bestätigte. Der Straßenverkaufspreis für das Rauschgift beträgt mindestens rund 200.000 Euro.

Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet. Das Kokain und das Heroin wurden durch die Zöllner sichergestellt und gemeinsam mit dem Mann an das Zollfahndungsamt Stuttgart übergeben. Von dort aus werden auch die weiteren Ermittlungen geführt. Der Drogenschmuggler sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler