- Anzeige -

Teilnahmerekord mit ausgezeichneter Projektqualität

Tuttlingen, Jugend forscht, Regionalwettbewerb
Die Sieger des Jugend forscht Regionalwettbewerbs Donau-Hegau wurden in der Stadthalle in Tuttlingen ausgezeichnet. swb-Bild: Veranstalter

Jugend forscht-Regionalwettbewerb in Tuttlingen

Tuttlingen. Bereits zum 4. Mal fand der Jugend forscht-Regionalwettbewerb Donau-Hegau unter der Patenschaft der Karl Storz GmbH & Co. KG und der Stadt Tuttlingen im Karl Storz Besucherzentrum in Tuttlingen statt. Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ nutzten 114 Jungforscherinnen und Jungforscher am 16. und 17. Februar die Gelegenheit, ihre kreativen und innovativen Projekte vorzustellen. Gewonnen haben unter anderem Alice Höfler (Bau eines Kacheloffenmodells) vom Hegau-Gymnasium Singen, Pascal de Sombre und Lisa Büche (SugarPrinter) vom Friedrich-Wöhler-Gymnasium Singen, Jan-Philipp Kirsch, Nikals Radtke und Camilla Schneeweiß (The Bottle-Project) vom Hegau-Gymnasium Singen, Finn Schwall und Tom Kollmer (Möglichkeiten autonomer KI-Systeme) von der Hohentwiel-Gewerbeschule Singen.

Beim diesjährigen Wettbewerb nahmen insgesamt 60 Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik, Technik und Geo- und Raumwissenschaften teil. In der Altersklasse ab 15 Jahren präsentierten die Jugend forscht-Teilnehmer insgesamt 24 Projekte. In der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ (ab 4. Klasse) wurden insgesamt 36 Projekte präsentiert.

„Es freut uns sehr, dass sich immer mehr Kinder und Jugendliche für diesen Forscherwettbewerb begeistern. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 15%. Dies ist eine tolle Entwicklung und es ist uns eine große Freude, dass wir gemeinsam mit der Stadt Tuttlingen diese Plattform für die Region Donau-Hegau anbieten können“, so Dr. Sybill Storz.

Die Themenvielfalt und die Qualität der vorgestellten Projekte waren auch in diesem Jahr wieder herausragend. Unter anderem beschäftigten sich die Teilnehmer mit einer roboterbetriebenen Mülltonne, die ältere Menschen entlasten soll. Das Thema Sicherheit beleuchteten unter anderem die Projekte „Warnsystem für Motoradfahrer“, „Hagelflieger“ oder die „Intelligente Propellerheizung für Multicopter“.

Den Höhepunkt der beiden Wettbewerbstage bildete am Freitag, 17.02. die Feierstunde in der vollbesetzten Stadthalle in Tuttlingen. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden gratulierten den Nachwuchsforschern.

Ebenfalls erfolgte die Ankündigung, dass das Gymnasium Spaichingen dieses Jahr den mit 10.000 € dotierten Hohenloher Förderpreis erhalten wird. Dieser Preis wird jedes Jahr an eine Schule aus Baden-Württemberg vergeben, die mit besonderem Engagement eine Jugend forscht AG betreibt. Förderpreisgeber ist die Fa. Hohenloher Spezialmöbelwerk aus Öhringen. Die Preisvergabe an das Gymnasium Spaichingen findet im März während des Landeswettbewerbs statt.

Für die Sieger des Regionalwettbewerbs geht es weiter in die nächste Runde bei den jeweiligen Landeswettbewerben am 22. – 24.03.2017 in Fellbach (Jugend forscht) und am 04. – 05.05.2017 in Balingen (Schüler experimentieren).

 

 

Wochenblatt Redakteur @: Sascha Hellmann