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Wahlkampf beim Schwarzbierabend

Andreas Jung, der Reichenauer CDU-Vorsitzende Meinrad Wehrle, Kandidat Fabio Crivellari und Thorsten Frei stießen beim Schwarzbierabend natürlich mit Schwarzbier an. swb-Bild: pr

Fabio Crivellari und Thorsten Frei auf der Reichenau

Reichenau. „Uns liegt eine Stärkung des differenzierten Schulwesens am Herzen - nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Richtige“, brachte CDU-Landtagskandidat Dr. Fabio Crivellari seine Position in der Bildungspolitik auf den Punkt.

Die CDU Reichenau kürzlich zum traditionellen Schwarzbierabend ins Haus der Begegnung auf der Insel eingeladen. Mit dabei waren neben dem heimischen Bundestagsabgeordneten Andreas Jung auch dessen Kollege Thorsten Frei. Der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und Wahlkampfleiter der Landes-CDU wies in seiner Rede darauf hin, dass es in der künftigen Bildungspolitik wieder auf Verlässlichkeit ankomme. Dabei betonte er, dass der Wahlkreis mit Fabio Crivellari hier in Stuttgart am besten vertreten sein würde: „Von Bildung versteht er was“, so Frei über den örtlichen CDU-Kandidaten, der an der Uni arbeitet und dort mit dem Thema Lehrerausbildung befasst ist.

Meinrad Wehrle, der Vorsitzende der CDU Reichenau begrüßte die zahlreichen politisch interessierten Gäste sowie Zweitkandidatin Karin Vögele aus Radolfzell. Nach einer musikalischen Einstimmung der „Zappelcombo“, die im Laufe des Abends noch öfters für musikalische Höhepunkte sorgte, ging Crivellari auf die Schwerpunkthemen Bildungspolitik, Infrastruktur und Flüchtlingspolitik ein. Er sprach sich dabei für die Gleichbehandlung aller Schularten aus. Gleichzeitig warb er für die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Kreis und kündigte an, „weiße Flecken“ beim schnellen Internet schließen zu wollen.

Angesichts der großen Herausforderung durch den Zuzug von Flüchtlingen betonte Crivellari, dass es aus christlichem Werteverständnis selbstverständlich sei, in Not geratenen Menschen zu helfen, und legte seinen Schwerpunkt insbesondere auf die Integration der Flüchtlinge.

Thorsten Frei, seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Schwarzwald-Baar-Kreis, unterstrich diese Haltung und ging auf die Versäumnisse der grün-roten Landesregierung in den letzten fünf Jahren ein. „Wir werden unsere Polizei in den nächsten Jahren mit 1.500 zusätzlichen Stellen deutlich stärken“, kündigte Frei für den Fall eines Regierungswechsels am 13. März an.

Abgerundet wurde der unterhaltsame Abend durch eine launige Büttenrede von Lothar Bottlang, der als Mönch von St. Katharina scharfzüngig für zahlreiche Lacher sorgte.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler