- Anzeige - (Wochenblatt-Werbung wirkt)

»Wir warten dringlichst auf die neue Sporthalle«

Patricia Heller-Tassone ist seit Schuljahresbeginn neue Leiterin der Ekkehard-Realschule. swb-Bild: ly

Patricia Heller-Tassone neue Leiterin der Ekkehard-Realschule

Singen (ly). Seit Schuljahresbeginn im September 2016 ist Patricia Heller-Tassoni als Schulleiterin der Ekkehard-Realschule im Amt. Das imposante Gebäude welches 1901 eingeweiht wurde, beherbergt momentan rund 600 SchülerInnen.
Auf die Frage warum sie sich auf die SchulleiterInnen Stelle beworben habe, kam ganz klar rüber, dass sie letztes Jahr als stellvertretende Schulleiterin schon einiges an Erfahrungen gesammelt habe – notgedrungen, »denn der vorherige Schulleiter Thomas Kessinger fiel durch lange Krankheit aus und ich wurde auf einen Schlag ins kalte Wasser geworfen«, so Heller-Tassoni. Das sei für sie eben auch Antrieb gewesen sich auf diese Stelle zu bewerben, zu der sie am 12.August vom Schulamt dann die Zusage bekam.
Mit der LehrerInnen Versorgung ist sie aktuell äußerst zufrieden, denn die sei zu 100 Prozent an ihrer Schule abgedeckt, sogar eine kleine Krankheitsreserve sei noch gegeben. Fehlstunden also Fehlanzeige an der Ekkehard-Realschule.
Was es leider immer noch zu bemängeln gäbe sei die seit langem unbefriedigende Situation des Sportunterrichts. »Da müssen nämlich unsere SchülerInnen bei der Doppelstunde Sport aus mangelndem Platzangebot mit dem Bus in die Sportstätten der Ortsteile Friedingen, Hausen oder Schlatt gefahren werden und damit geht bedauerlicherweise ein wertvoller Teil des Unterrichts verloren«, so Patricia Heller-Tassoni. „Ich bin mit der Stadt im Gespräch über die seit langem viel diskutierte dreiteilige Sporthalle und wünsche mir diese natürlich zeitnah.«
Und auf die Frage ob die Ekkehard-Realschule als Gemeinschaftschule denkbar wäre, gibt Heller-Tassoni ein ganz schnelles und klares »Nein«.
Durch den neuen Bildungsplan sieht Patricia Heller-Tassoni es als ihre Aufgabe an, zukünftige schwächere Sechstklässler zu begleiten, damit sie an dieser Schule ihren Hauptschulabschluss machen können. Der erste Jahrgang für diesen wäre dann 2020. »Schulorganisatorisch habe ich den Wunsch, dass die SchülerInnen sich mit ihrer Schule identifizieren können. Und ich möchte anstoßen, dass das Kollegium eine Vision hat – Wo wollen wir in fünf Jahren stehen?« sagt Heller-Tassoni.
Sie selbst lebt mit ihrem Mann in Moos, ist 44 Jahre alt und hat, bevor sie den Weg als Lehrerin einschlug, zuvor eine Ausbildung bei der Sparkasse Radolfzell absolviert. Berufsbegleitend studierte sie BWL »bis ich merkte dass dieser Berufsalltag mich nicht erfüllt,« äußert die Schulleiterin. Danach erfolgte ein Referendariat als Realschullehrerin.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler