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23.08.13

»Radolfzell hat starke Seiten«

Martin Staab will neuer Oberbürgermeister werden


Martin Staab. derzeit Erster Bürgermeister in Waiblingen, hat seine Kanidatur um den Posten des OB in Radolfzell öffentlich gemacht. swb-Bild: pr

Martin Staab. derzeit Erster Bürgermeister in Waiblingen, hat seine Kanidatur um den Posten des OB in Radolfzell öffentlich gemacht. swb-Bild: pr

Radolfzell (swb). Martin Staab bewirbt sich um das Amt des Oberbürgermeisters von Radolfzell. Der 49-Jährige, zurzeit Erster Bürgermeister der Stadt Waiblingen, hat jetzt seine Kandidatur bekanntgegeben. »Diese Entscheidung ist wohlüberlegt und kein Schnellschuss«, erklärt der parteilose Staab. »Radolfzell hat viele starke Seiten – Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Kultur, Umwelt. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte ich Bewährtes fortführen und Neues entwickeln.«
Staab hat in Konstanz Verwaltungswissenschaft studiert und samt Referendariat und ersten beruflichen Stationen insgesamt 15 Jahre in Konstanz, Allensbach und Singen verbracht. Zeit genug, um die Region und ihre Menschen kennen und schätzen zu lernen. Noch heute fährt er gern und regelmäßig mit seiner Lebensgefährtin und seinen drei Kindern an den Bodensee.
Seit mehr als zwölf Jahren ist Staab Erster Bürgermeister der 52.000-Einwohner-Stadt Waiblingen vor den Toren Stuttgarts. Dort ist er unter anderem zuständig für Personal, Organisation, Bildung, Soziales, Ordnung, Verkehr, Bürgerschaftli- ches Engagement. In der Vergangenheit gehörten auch schon Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Ortschaftsangelegenheiten zu seinem Aufgabengebiet.
Neben dem Beruf ist Staab auch ehrenamtlich engagiert, zum Beispiel als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Waiblingen oder als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht in Stuttgart. »Sowohl in meinem Beruf als auch in meinen Ehrenämtern habe ich gelernt, ausgleichend, aber dennoch sehr zielorientiert vorzugehen. Und durch die vielen Jahre in einer Stadtverwaltung kenne ich die internen Verwaltungsstrukturen bestens und habe im Lauf der Jahre zu wichtigen Landesbe-hörden gute Kontakte geknüpft«, so Staab.
Entwickeln könne man eine Stadt nur gemeinsam. Daher sei ihm der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig. »Nur so erfährt man, wo der Schuh drückt«, ist Staab überzeugt. In den kommenden Wochen möchte er daher viele Gespräche führen, um die Menschen, die Vereine und Institutionen der Stadt kennen zu lernen.


Von: Matthias Güntert