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Mittwoch, den 7. Mai 2008
Schmuck, solide, einladend Strandbad Öhningen feiert Einweihung
Öhningen (pud). Einen ersten größeren Ansturm erlebte das Strandbad Öhningen am vergangenen Dienstag. Rund 100 geladene Gäste wohnten bei einem Stehempfang der Gemeinde Öhningen der Neueröffnung des Bads bei. Gekommen waren auch Abordnungen aus den Schweizer Gemeinden Hemmishofen und Eschenz. "Spitz auf Knopf" sei es zugegangen, damit die Feier stattfinden konnte. Erst gut eine Stunde vorher seien die letzten Silikonfugen verfugt worden, sagte Bürgermeister Andreas Schmid. Mit dem neuen Bad sei ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Man habe nun einen gastronomischen Teil am See, der Öhningen "würdig" sei. "Die vereinigten Hüttenwerke gehören der Vergangenheit an", sagte Schmid in Anspielung auf die Ansammlung verschiedener Gebäude im alten Bad. "Jetzt haben wir ein schmuckes, solides Strandbadgebäude, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt", freute er sich. Ohne den Architekten "in die Pfanne hauen zu wollen", stellte er kurz die Kostenexplosion beim Bau dar. Ursprünglich sollte das Bad 500.000 Euro kosten. Dann stiegen die Kosten auf rund 680.000 Euro an, weshalb der Gemeinderat die Notbremse zog. Per Beschluss legte er die Ausgabenhöhe auf 620.000 Euro fest. "Die Überraschung kam im vergangenen Juni", so Schmid. Rund 700.000 Euro Kosten waren aufgelaufen. Die letzten Schlussrechnungen hat der Gemeinderat erst kürzlich genehmigt. Architekt Wolf A. Kramer, den die Gemeinde aus drei Architekturbüros ausgewählt hatte, lobte die gewölbte Form der Anlage. "Man sagt, dass eine Konkave einlädt", sagte er. Kramer betonte vor allem die extensive Dachbegrünung sowie den Gastrobereich mit großer Terrasse. Durch eine Verglasung sei er bei jeder Witterung nutzbar. An ein zukünftiges Angebot im Bad für Radtouristen habe man auch schon gedacht. "Bed and Bike kann nachträglich eingerichtet werden", sagte Kramer. Als Geschenk übergab er Schmid einen Rettungsring. 
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