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Mittwoch, den 7. Mai 2008
Hilfe von Haus zu Haus
Gaienhofen-Horn (ov). Auf eine Erfolgsgeschichte sondergleichen kann der vor fünf Jahren begründete gemeinnützige Verein "l;Hilfe von Haus zu Haus"l; zurückblicken. Das machte einmal mehr die gut besuchte Mitgliederversammlung deutlich, in deren Rahmen Vorsitzende Maria Hensler die Projekte der vergangenen fünf Jahre Revue passieren ließ. Egal, was die engagierten Damen (und Herren) rund um die beiden Einsatzleiterinnen Gertrud Staudenmaier und Monika Engelmann anpacken - immer wieder macht die Resonanz auf ihre Angebote deutlich, dass die "Hilfe von Haus zu Haus" den Nerv der Zeit trifft. "Das Wesentliche an unserer Arbeit", so brachte es Maria Hensler auf den Punkt, "ist, dass wir die Erfüllung des Generationenvertrags den einzelnen erleichtern und ihn in die politischen und religiösen Gemeinden hineinholen". Die Kooperation mit der Sozialstation funktioniere einwandfrei, man achte sorgsam darauf, mit dem eigenen Angebot nicht in den Bereich der Pflege auszugreifen. Auch so bleibt immer noch genug zu tun. Neben den bereits bekannten Basisangeboten, wie etwa der stundenweise abrufbaren Betreuung älterer Menschen, der Spielgruppe für Zwei- bis Dreijährige, der Babysittervermittlung und dem Fahrdienst, hat die "Hilfe von Haus zu Haus" in den letzten Monaten mit ihrem Kochprojekt nicht nur innerhalb der Horner Grund- und Hauptschule für Begeisterung gesorgt. Die Tatsache, dass die Schüler nun täglich ein frisch gekochtes Mittagessen erhalten, für das grundsätzlich vor Ort eingekauft wird und dass zudem vier 400-Euro-Jobs für die einheimische Bevölkerung geschaffen wurden, war der Internationalen Bodenseekonferenz einen zweiten Preis in ihrem Projektwettbewerb wert. Jüngstes Kind der "Hilfe von Haus zu Haus" ist die Idee einer Betreuungsgruppe für Demenzkranke im Johanneshaus, die dort ein bis zweimal pro Woche zusammenkommen soll. Auch mit dieser Idee antwortet die Hilfe von Haus auf das neu errichtete Seniorenheim in Gaienhofen, dessen Bewohner sich gerne in die vielfältigen Aktivitäten der "Hilfe von Haus zu Haus" einbinden lassen. So viel Idealismus und Initiative ist auch den Damen der Zonta-Hilfe nicht verborgen geblieben. Mit dem Erlös ihres Weihnachtskonzertes unterstützen die Zontians die "gute und sinnvolle Einrichtung". Rosemarie Stuckert überreichte die großzügige Spende von 1000 Euro im Namen ihrer Mitstreiterinnen.
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