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* Mittwoch, den 7. Mai 2008

FazzÕ macht Gesundheit

Vereinigung mit "Thiba" zu Kompetenzzentrum

Singen (of). Das Trainingscenter "Fazz Medical Fitness" und die vor drei Jahren von Fazz-Geschäftsführer Josef Husli mit Andrea Kummer gegründete "Tibha Physiotherapie", die bisher in einem gegenüberliegenden Gebäude an der Werner-von-Siemens-Straße in Singens Süden untergebracht ist, sollen zu einem Kompetenzzentrum in Sachen Gesundheit vereinigt werden. Dafür werden die Räumlichkeiten des Fazz im 2. Stockwerk des Gebäudes wesentlich erweitert, gab Hermann Maier, als Eigentümer des Gebäudes im Rahmen einer Pressekonferenz am Montagabend bekannt. Die beiden Einrichtungen werden dann gemeinsam eine Fläche von rund 2.500 Quadratmetern bieten, vor allem der mit speziellen Geräten ausgestattete Physiotherapiebereich des "Tibha" kann sich dadurch in der Kapazität fast verdoppeln. Im selben Zuge der Bauarbeiten werde der Saunabereich "optimiert", sagte Josef Husli. Bis Mitte August soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein, die bereits Anfang April begonnen wurde. Das Konzept des Tibha, das vor drei Jahren mit einem Angebot von speziellen Goliath-Geräten zum Training gegen Rückenschmerzen, nach Unfällen oder Sportverletzungen gestartet war und inzwischen mit weiteren Angeboten wie Powerplate oder Space Curl in einem Netzwerk mit des FPZ Rückenzentrum Köln, am dem derzeit rund 1.600 Ärzte mitwirken und ihre Erfahrungen austauschen können. So erfolgreich, dass nun eine Stärkung dieses Bereichs als richtige Weg in die Zukunft gesehen wird. "Es braucht im Vorfeld der Gesundheitsreform, deren Auswirkungen ab nächstes Jahr anstehen, spezialisierte Häuser mit klarem Auftrag und Abgrenzungen", unterstrich Hermann Maier, der hier baulich rund eine halbe Million Euro in die Erweiterung des Gebäudes investiert. Für Josef Husli sind "Fazz" und Tibha nur räumlich voneinander entfernt. Auch im Fazz gebe es schon länger den Facharzt vor Ort, der den Trainierenden Hilfestellung geben, nun könne man ein ganzheitliches Konzept daraus machen. Schon jetzt übernehmen einige Ersatzkassen die Therapiekosten im Tibha. Dieser Form der Prävention, die den Ursachen von Rückenschmerzen oder Gelenkproblemen auf den Grund gehe um sie für die Zukunft zu auszuschließen, machte Andrea Kummer deutlich.

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