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Im Jahr 2000 gibt es "Feinripp-Aktien"
Radolfzell
(he).
Noch im Frühling sprach Schiesser-Vorstandschef Dr. Helmut
Haller im Wochenblatt-Gespräch von einem Börsengang
der Radolfzeller Schiesser AG nur zögerlich: Er sei bemüht,
Schiesser börsenfähig zu machen, aber ein Börsengang
stehe momentan nicht zur Debatte. Jetzt zum Jahresende ist klar:
Der Wäschehersteller geht mit neuer jugendlicher Frische
und weniger Mitarbeitern an den Geldmarkt. Das Werk Chemnitz hat
die Schiesser AG geschlossen, der Kunde wird in den nächsten
zwei Jahren nicht mehr nur Baumwollprodukte aus dem Hause Schiesser
finden: Zum Börsenstart in rund zwei Jahren sollen 20 Prozent
der Wäsche nicht mehr aus dem Naturprodukt sein. Für
die Region gab es 1998 in Sachen Schiesser eine positive Nachricht,
für das Ausland nicht: In den Werken Engen und Radolfzell
sei kein weiterer Stellenabbau geplant, im Ausland hingegen schon:
"Um beweglich zu bleiben", sagt Haller. Diese Begründung
ist etwas besonderes: Normalerweise nämlich werden mit dieser
Begründung in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut.

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