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Müllskandal
ohne Ende?
Kreis
Konstanz (li). Die Abfall-Spezialisten
des Kreistags haben im Auftrag gekreist und einen kompetenten
Abschlußbericht das Licht der Welt erblicken lassen. Damit
war die Basis für viele Zukunftsentscheidungen geschaffen.
Getrennt wird das Kompostwerk vom Deponiebetrieb. Der Sondermüll
wird künftig kostengünstiger an eine auswärtige
Firma vergeben. Die Verwicklungen um die Hegau-Kreislaufwirtschaft
und Storzeln wird es nicht mehr geben. Inzwischen hat das Kompostwerk
einen Gebührenbescheid für die illegal deponierten Kompostreste
bekommen, wie einfach als Siebreste deklariert worden waren oder
auch sonst an den Waagen vorbeigeschummelt wurden. 30 000 Tonnen
ist das Volumen im erarbeiteten Vergleich, der einen Schlußstrich
ziehen soll, um das Kompostwerk endlich wieder mit Perspektive
arbeiten zu lassen. Dr. Günther Schäfer hat große
Verdienste um die Aufdeckung des Skandals, auch wenn er mit den
heutigen Ergebnissen keineswegs zufrieden ist. Er hat die Achtung
der Kreistagskollegen aus allen Fraktionen gewonnen. Der Landtagsabgeordnete
der Grünen ließ sich im Jahr 1997 nicht vom damaligen
Landrat Dr. Robert Maus einschüchtern. Der damalige offene
Schlagabtausch beider bleibt in Erinnerung. Und auch Frank Hämmerle
sitzt er im Nacken. Langgediente Kreisräte sind ihrem Kollegen
in tiefer Seele dankbar, denn ohne ihn hätten sie sich damals
wohl unterbuttern lassen! Diese Erkenntnis ist in den letzten
Monaten gereift.

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