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Bankenhochzeiten
sind in Mode
Kreis
Konstanz (li). Über Nacht
hatte sich die Volksbank Radolfzell nach Konstanz abgemeldet.
Sie hatte damit ein Signal gesetzt. Singen und Engen brauchten
zur Fusion etwas länger, da die Engener Altlasten nur schwer
taxierbar waren. Was den Volksbanken recht ist, muß den
Sparkassen billig sein. Am 1. Januar wird es eine Sparkasse Singen-Radolfzell
mit über 500 Mitarbeitern und über 3,5 Milliarden Mark
Bilanzsumme geben. Im Scheffelschlößchen auf der Mettnau
wurde im Sommer der Fusionsvertrag unterschrieben. Daß dies
nicht das Ende der Bankenhochzeiten ist, wissen alle Experten.
Kreisweite Volksbanken und Sparkassen wird es am Ende des ersten
Jahrzehnts des neuen Jahrhunderts auf jeden Fall geben, ist eine
Prognose. Singen hat sich als Bankenplatz weiterhin profilieren
können. Mit mehr Kraft und regionalem Blick wollen alle die
künftigen Aufgaben hier im Kreis meistern. Die Wirtschaft
braucht starke Partner, die Volksbanken und Sparkassen wollen
sie sein.

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