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Rielasingen
im Jumelagefieber
Rielasingen-Worblingen
(aj). Das Jahr 1998 wird als Jahr
der Partnerschaftsfeiern in die Rielasinger Geschichte eingehen.
25 Jahre Städtepartnerschaft mit dem französischen Nogent-sur-Seine
nahm die Doppelgemeinde nicht nur zum Anlaß, den Stellenwert,
welcher der Städtepartnerschaft zukommt, zu dokumentieren.
Zugleich wurden bestehende Verbindungen auf offizieller und privater
Ebene vertieft und neue Freundschaften geschlossen. Nicht nur
ausgewählte Vereinsvertreter oder die Verwaltung feierten
im kleinen Kreis, nein: die ganze Bevölkerung feierte voller
Begeisterung mit! Und dabei wurde schnell klar: diese Partnerschaft
ist verwurzelt in den Herzen der Bevölkerung auf beiden Seiten.
Kein Wunder also, wenn die Feierlichkeiten immer größere
Kreise zogen und neben den offiziellen Festivitäten, die
Ende Mai gemeinsam mit den Franzosen in der Doppelgemeinde stattfanden,
viele kleine Einzelaktionen dazu beitrugen, alle in die Freude
über diese bestehende Partnerschaft miteinzubeziehen. Da
gab es aufgrund von Privatinitiativen eine Buchtaufe, zwei Fotoausstellungen,
eine Videopräsentation und nicht zuletzt ein internationales
Bildhauersymposium, das sich künstlerisch mit dem Themen
Grenzen überwinden" auseinandersetzte. Ideengeber
für dieses Symposium, das auf dem zentralen Werkplatz vor
der Alten Mühle" und dem Schindereck"
unter der großen Anteilnahme der Bevölkerung stattfand,
waren der Rielasinger Bildhauer Markus Schwarz und Bürgermeister
Ottmar Kledt. Was als Idee begann, endete in einem Skulpturenweg
entlang der Aach - eine exquisite Erinnerung an die 25Jahrfeier
und zugleich eine künstlerische Einmaligkeit in der Region
von bleibendem Wert. Vom Jumelagefieber ergriffen ließen
es sich im Herbst rund 200 Rielasinger, Worblinger und Arlener
nicht nehmen und reisten teils offiziell, teils privat Ende Oktober
zu einem Gegenbesuch nach Nogent, um hier an einem Programm voller
kleiner und großer Höhepunkte teilzunehmen. Beeindruckend
war auch hier die herzliche Gastfreundschaft. Viele aus der Doppelgemeinde
fanden Unterkunft in französischen Familien und das Thema
war überall das gleiche: die Jumelagefeier: Mit ihr wurde
die deutsch-französische Freundschaft in eindrucksvoller
Weise dokumentiert.

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