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Hegauspots
Von
drei Altbürgermeistern hieß es Abschied
nehmen in diesem Herbst im Hegau: In Gailingen verstarb Martin
Schneble im Oktober, Anfang November hieß es Abschied
nehmen von Karl Riede in Hilzingen. Auch der
ehemalige Bürgermeister von Bargen, Stefan Braun,
mußte im November zu Grabe getragen werden.
Das
wichtigste Fest in diesem Jahr in Mühlhausen-Ehingen
war nicht das opulente Dorffest in Mühlhausen, auch nicht
das Wasserfest, das den erfolgreichen Abschluß der umfassenden
Neustrukturierung des Wasserversorgung mit Investitionen von über
acht Millionen Mark abschloß, auch nicht das Verbandsmusikfest
in Ehingen mit dem die Musikkapelle Ehingen ihr 150jähriges
Bestehen feierte und leider von vielen Kapellen aus dem Verband
im Stich gelassen wurde. Es war das Fest der "neuen Mitte",
mit dem die Sparkasse ihr neues Geschäftshaus in Mühlhausen
einweihte. Damit zeigt Bürgermeister Hans-Peter Lehmann
den Weg in die Zukunft der Gemeinde auf: Er hatte sich
nachhaltig für diesen Standort eingesetzt. Die politische
Lösung ist nun zur Architektur geworden,
die der Doppelgemeinde neue Chancen bietet.
Ein
langer Streit um ein Kunstobjekt in Randegg konnte
in diesem Jahr beendet werden: Eine riesige Flasche Mineralwasser
sollte sich hier in einen Brunnen entleeren, doch irgendwie klappte
es seit Jahren mit dem Künstler nicht. Nun hat sich der Gottmadinger
Gemeinderat eines regionalen Künstlers besonnen. Joachim
Schweikart wird nun den Randegger Künsterbrunnen bauen, und
das schon im kommenden Jahr.
Windmühlenstreit
in Biesendorf: Nicht Don Quichote, sondern Ortsvorsteher Ludwig
Wachter mußte vor dem Florians-Prinzip einiger
Mitbürger und des Ortschaftsrats den kürzeren Ziehen
und zurücktreten. Er hatte vertreten, was das Gesetz zuließ,
denn nach der Rechtslage im Ländle konnte er gar nicht gegen
die Ausweisung eines theoretisch möglichen Standorts sein.
die anderen warens aber, 500 Meter weg vom Ort die Vision
einer Windmühle, das war ihnen zu nah.
Wichtigste
Privatinvestition in diesem Jahr ist ohne Zweifel die Raststätte
in Engen, die im Mai diesen Jahres eingeweiht werden
konnte. Rolf und Elisabeth Riemensperger bracht in weniger als
zwei Jahren fertig, was Behörden und Ämter über
20 Jahre lang nicht wagten. Der Erfolg gibt dem Mut der Gastronomen
recht. Der Hegau brauchte eine Raststätte, auch als touristisches
Tor für eine Ferienlandschaft! of-

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