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Dienstag
29. Dezember 1998
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Viel
Licht um nichts
Stockach
(bie). Wie kaum ein anderes Thema
hat die geplante Einsparung der Straßenbeleuchtung die Stockacher
aufgewühlt: Jetzt hat die Sparmaßnahme des erste Haushaltsjahr
hinter sich. Und SPD-Stadtrat Klaus Delisle zieht ein mageres
Fazit. Im Haushaltsplan kostet die Starßenbeleuchtung
plötzlich sieben Prozent mehr"", fragt er, wo denn
da die Einsparung bliebe. 1997 schlug die Beleuchtung der Straßen
in Stockach und den Stadtteilen mit rund 290.000 Mark zu Buche.
Der Planansatz für das abgelaufenen Jahr ist auf über
350.000 Mark angewachsen. Und für 1999 sind immer noch über
325.000 Mark eingeplant. Vor allem in den Stadtteilen ist der
Betreibsaufwand für die Straßenbeleuchtung erheblich
gestiegen - von rund 96.000 Mark auf jetzt 120.000 Mark. Das ist
eine Steigerung um 25 Prozent. Schuld sei - so die Stadtverwaltung
- das hin und her der Entscheidungen. Dreimal habe der Bauhof
losziehen müssen um Lampen ab- und umzuklemmen. Das schlage
sich auf den Betriebsaufwand nieder. Denn der beinhalte nicht
nur die Stromkosten. Aber: Der Einspareffekt komme in den nächsten
Jahren. So hofft die Stadtverwaltung. Wenn der Bauhof nicht wieder
losgeschickt werden müsse.

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