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Mit
zwei Gesichtern
Ein
Jahr mit doppeltem Gesicht in Gailingen: Da ist zum einen das
Baugebiet Sagenbuck, mit dem die Gemeinde Neuland beschreitet.
Im Frühjahr konnte der erste Baggerhub getätigt werden,
inzwischen ist die Erschießung abgeschlossen und es kann
gebaut werden. die Nachfrage ist groß. Als sich die Gailinger
Gemeinderäte für das neue Baugebiet entschieden, lange
wurde der mögliche Standort diskutiert, war die Welt um die
beiden Rehabilitationseinrichtungen sozusagen noch »in Ordnung«.
Doch im Gesundheitswesen gibt es heute keine großen Garantien
mehr auf eine gesicherte Zukunft. Die Kliniken Schmieder haben
Neubaupläne in Gailingen erst mal ganz tief in die Schubladen
gesteckt, der Bebauungsplan für einen neuen Klinikkomplex
im Bereich des Hotel Alpenblick ist fertig. Das Jugendwerk Gailingen
freilich musste den Weg in die Fusion suchen, um den Standort
Gailingen zu halten. Jetzt heißt es »Hegau-Jugendwerk«
und ist eine Tochtergesellschaft des Hegau-Klinikums in Singen
geworden. Die dadurch erreichten Rationalisierungseffekte braucht
der Standort zu seiner Sicherung. Der Bereich Rehabilitation ist
in Bedrängnis geraten - vor der Fusion musste im Jugendwerk
kurz gearbeitet werden. Doch Gailingen blickt trotzdem in die
Zukunft: wichtigstes Bauprojekt des Jahres war das Wohn- und Geschäftshaus,
in dem nun die Volksbank untergebracht ist. Damit hat sich Gailingen
eine moderne Infrastruktur geschaffen, das Zentrum der »Perle
am Hochrhein« neu definiert und ausgestaltet. Die Bemühungen
um den neuen Ortskern sind damit - bis auf das Parkdeck - weitgehend
abgeschlossen. -of-

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