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Mysterium
um »A«
Keine
Frage: »A« war das Ereignis des Jahres in Büsingen.
Genau am 9. 9. 99 wurde in einem Bauernhof das Stück um das
Mädchen Anna vor genau 99 Zuschauern erstmals aufgeführt,
das in ein dunkles Kapitel der Geschichte zurückblickt. Das
Drama um den aussichtslosen Kampf eines Menschen, der zur Hexe
gestempelt wurde, unter der bewährten Regie von Hannes Barner
mit der im Freilichttheater bewährten Gruppe »Eberhard
im Thurn« und der Frauengemeinschaft aufgeführt. Ein
richtiger Renner. Die Gruppe konnte dabei selbst ein Mysterium
schaffen. Schon Monate vor der Aufführung sah man die Schilder
mit »A kommt« an allen Ortsausgängen, und nur ganz
wenige wussten so richtig was das zunächst zu bedeuten hatte.
Das ist ein ganz besonderer Beitrag zu einer außergewöhnlichen
örtlichen Identität. Freilich: Büsingen muss für
die Zukunft abspecken. Bisher waren die großen Kiesabbauflächen
an der Grenze zu Schaffhausen immer ein sicherer Garant für
recht gut gefüllte kommunale Kassen, die Bewilligung läuft
im Jahr 2001 aus. Kies wird natürlich auch in Zukunft in
Büsingen abgebaut. In ferner Zukunft muss dafür sogar
die Straße nach Herblingen verlegt werden, weil sie den
Baggern im Weg steht. Und wenn auch die Büsinger Steuerfrage
trotz neuem Anwalt noch immer offen ist, bei anderen Büsinger
Problemen konnte dieses Jahr eine Lösung gefunden werden:
zum Beispiel bei den Telefonkosten in die Schweiz, ober beim Kindergeld
für deutsche Arbeitnehmer in der Schweiz, was jetzt von Deutschland
übernommen wird. Das Hochwasser bekamen auch die direkt am
Rhein lebenden Exklavinger zu spüren. Die Badesaison fiel
völlig »ins Wasser« -of-

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