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Der Mensch ist, was er isst

Ein Spruch aus der chinesischen Medizin lautet: »Der Bauch ist der Mittelpunkt des Lebens. Hundert Krankheiten haben dort ihr Werden«. Es gibt Ärzte und Heilpraktiker, die davon ausgehen, dass die meisten Krankheiten durch eine falsche Ernährung und {short description of image}die damit zusammenhängende fehlerhafte Verdauung und Verwertung der Nahrung ausgelöst werden. Das fängt schon beim Kauen an: »Gut gekaut ist halb verdaut« ist eine Volksweisheit, die ernst genommen werden sollte. Heute verschwindet jedoch die wegen Zeitmangels kaum gekaute oder einseitige Nahrung im Magen, der damit seine liebe Mühe hat und weiter im Darm, dem es dann genauso geht. Hier, in der Hauptverwertungszentrale wird Wertvolles von Wertlosem endgültig getrennt. Wird diese Arbeit erschwert, sind die Folgen Mangelerscheinungen oder Krankheiten.
Ein dicker Bauch muss zum Beispiel nicht immer eine Fettansammlung sein: oft sind es Gase und Schlacken, die mit den Jahren zu einer Selbstvergiftung führen können. Was kann man also tun? Zum Beispiel genau darauf achten, was man ißt. Der Bauch, beziehungsweise der Darm ist unser Motor, den man mit dem besten Kraftstoff versorgen sollte, der verfügbar ist. Damit sind nicht Torten, Schweinebraten und Spaghetti gemeint, sondern Lebensmittel, die viele Vitamine und Nährstoffe enthalten wie Gemüse, Salate und unterschiedliche Getreidesorten wie Hirse, Reis, Dinkel und Buchweizen.
Wem es also nach dem fetten Essen der Weihnachtsfeiertage schlecht geht, braucht sich nicht wundern: der hat sozusagen Benzin in einen Dieselmotor getankt.
Susanne Breyer

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