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Fusion im Blick
Manchmal gibt es auch Wunder: Die Krankenhäuser im Kreis haben zum Dialog gefunden. Und schon zum nächsten Jahreswechsel könnte die kreisweite Träger-GmbH stehen. Die Radolfzeller Gemeinderäte haben den Weg dazu frei gemacht. Sie haben zwar in der Substanz einen neuen Krankenhaus-Doppelbeschluss gefasst, indem die für den Übergang eine Verwaltung suchen, die im Falle des Scheiterns der kreisweiten Lösung danach die Führung übernehmen kann. Doch das ist eine gute kaufmännische Absicherung ohne Risiko.
Vieles verläuft still. Und dazu gehört auch die Tatsache, dass selbst die Stockacher in die Gespräche eingebunden sind. Alles ist ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden muss.
Erreicht wurde das, was im WOCHENBLATT schon lange als Perspektive gefordert wurde. Eine Zukunft haben wir im Gesundheitsweisen gegeneinander sowieso nicht. Grundsatz muss sein, dass bei Ernstfällen eine nahe Versorgung im ganzen Kreis gesichert ist. Spezialitäten haben dann noch ein paar Kilometer Zeit. Positiv war der Kauf des Vincentius-Krankenhauses durch die Stadt Konstanz. Damit wird die orthopädische Kompetenz dort konzentriert. Was mit der Herzklinik langfristig geschieht, ist offen. Eine - gleich wie geartete - Integration ins das Versorgungssystem im Kreis täte Not. -li-

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