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Radolfzell
unterwegs
Verglichen mit dem Jahr 2000, das dominiert war durch die OB-Wahl, war es in der Hausherrenstadt im ausgehenden Jahr relativ ruhig. Ein gutes Zeichen. Denn es wurde viel geschafft und viel auf den Weg gebracht - auch wenn Bürger und Presse nicht immer etwas davon mit bekamen.
Radolfzell hat sich auf gemacht. Nach Jahren der Stagnation ist Bewegung in die Stadt, in langjährig bestehende Probleme und in Planungen gekommen. Radolfzell ist unterwegs. Entwicklungen mit großer Tragweite für die Stadt wurden eingeleitet: Das Weltkloster auf dem Mayer-Areal, die Übertunnelung der Bahn als Südanbindung der Mettnau, die Herzenplanung in Richtung Wellness-Park, die Krankenhausentscheidung pro Fusion, der Umbau der Stadtapotheke zu einem innerstädtischen Magneten und das Technologie- und Existenzgründerzentrum im vernachlässigten Norden.
Bestechend die neue Tatkraft und der Schwung der Aktionsgemeinschaft. Sie hatte im Januar Innenstadtpapst Christain Klotz zu Gast und seitdem »klotzt« es in Radolfzell an allen Ecken und Enden. Das neue (Selbst)Bewußtsein der Händler tut der Stadt gut, sie wollen etwas bewegen und gehen guten Beispiels voran. Das gibt Mut für die Zukunft und steckt an. Andrea Jagode

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