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Planen für die Zukunft
Rielasingen-Worblingen (sd). Die Gemeinde soll wohnlicher werden.
Das Gebiet um die Ten Brink-Straße soll Sanierungsgebiet werden. Das Planungsbüro Kölz hatte errechnet, dass der Rückbau der Straße in Kombination mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 Stundenkilometer um 30 Prozent reduziert werden könnte. Ein Minikreisel an der Ecke könnte den Verkehr ebenfalls verlangsamen.
Bis zur Bürgeranhörung ist der Bebauungsplan »Nördliche Hauptstraße« inzwischen gelangt. Entlang der Hauptstraße wird ein Mischgebiet ausgewiesen, in dem Wohnen, Handel und Gewerbe möglich sein sollen. Langfristig kann aus dem Pfannkuch-Gebäude eine Gruppe von drei Gebäuden einen kleinen Platz einschließen. Die Gebäude könnten im unteren Geschoss verbunden werden und so für den Einzelhandel genutzt werden. So sieht es die Planung des Architekturbüros Mangold und Thoma für den Bereich vor.
Das Planungsbüro Dr. Both führt vorbereitende Untersuchungen für das Sanierungsgebiet »Rielasinger Ortsmitte« durch. In seinem Zwischenbericht hieß Dr. Paul Both die Planungen des Architekturbüros Mangold ausdrücklich gut. Dem Kreisel an der Ten Brink-Straße erteilte er aber eine Absage.
Auch das Rielasinger Fabrikgut ist Gegenstand intensiver Planungen durch den Gemeinderat. Gehobener Wohnkomfort ist im hinteren Teil zur Talwiese hin angedacht. Ob der Bereich zu einer Mustersiedlung für zentral beheizte Niedrigenergie- oder Passivhäuser wird, ist noch nicht entschieden. Auch der vordere Teil bot immer wieder Anlass zu Diskussionen. Welche Nutzungen möglich und verträglich sind, prüft derzeit das Planungsbüro Dr. Both.

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