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Großbaustelle Steißlingen
Steißlingen (le). Wer in diesem Jahr öfter einmal einen Spaziergeng durch den Ort machen wollte, dem passierte es nicht selten, dass er sich bei seinem Vorhaben mit dem herben Charme einer Baustelle auseinandersetzen musste. An über fünfzehn kleineren, mittleren und großen Baumaßnahmen zeichnete die Gemeinde zum Wohl ihrer Bürger als Bauherr und gab dafür rund 7,2 Millionen Mark aus. Dass dabei das heimische Handwerk kräftig unterstützt werden konnte, ist ein Nebeneffekt und auch der Leiter des Bauamtes der Gemeinde, Thomas Schönenberger konnte sich nicht über zu wenig frische Luft beklagen. Die 7,2 Millionen wurden dabei im einzelnen für folgende Maßnahmen ausgegeben. Der Endausbau der Straße im Neubaugebiet Rehmenbach I war mit 20000 Mark ebenso wie der Posten Straßenreparaturen mit 30000 Mark und der Lehmgrubenweg mit 67000 Mark ein relativ kleiner Fisch. Das gilt auch für den Feldwegebau mit 40000 Mark. In andere Dimensionen kam man schon bei den 380000 Mark für Straßenbau und Wasserversorgung Im Städtle sowie in der noch nicht fertiggestellten Kirchstraße mit 376000 Mark. Die zentrale Steuerung der Wasserversorgung ließ sich die Gemeinde 240000 Mark kosten. Um die Wasserversorgung für Steißlingen aber auch in Notfällen zu gewährleisten musste der Schatzmeister für eine Pumpstation 52000 Mark auf den Tisch legen und für eine Brücke im Rehmenbach II noch einmal 94000 Mark. Für dieses Baugebiet musste auch noch eine Transformatorenstation gebaut werden, die 100000 Mark kostete. Die Kosten für den Abbruch der alten Kläranlage sowie für Reparaturen an der neuen beliefen sich auf 55000 Mark und in einen Abwasserkanal für das Schulareal wurden 45000 Mark investiert. Die größten Ausgaben entfallen auf die Projekte »Zukunft«. Der notwendig gewordene Anbau an den Kindergarten »Storchennest« schlägt mit 600000 Mark zu Buche und die Kosten für die neue Grund- und Hauptschule machen in diesem Jahr 4,1 Millionen Mark aus.
Dabei kommen für den Ausbau des inneren Schulhofes noch einmal 375000 Mark und für die Außenanlage 387000 Mark dazu. Schließlich kostet das »Sahnehäubchen« der Öko-Schule, die Photovoltaikanlage 240000 Mark.

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