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Größtes Einzelprojekt
Allensbach (gr). Ende des letzten Jahres hat sich die Gemeindeverwaltung die Neukonzeption des Bade- und Campingplatzes zur Aufgabe gemacht. Dieses derzeit größte Einzelprojekt wurde in diesem Jahr in insgesamt drei Sitzungsterminen einer Realisierung nahe gebracht. Einen entscheidenden Beitrag für die zügige Durchführung des Projektes bot die Schaffung einer Planungskommission. Mit Anforderungen des Naturschutzes bezüglich der angrenzenden Biotopflächen konnte die Gemeindeverwaltung vor kurzem ein Einvernehmen erreichen.
Zur Erkundung verschiedener Realisierungsmöglichkeiten hatte der Gemeinderat einen Architektenwettbewerb an zehn Büros ausgeschrieben. Als Vorgaben für die Teilnahme waren verschiedene Entwicklungsziele vorgegeben, die insbesondere den Anforderungen des Landschafts- und Naturschutzes gerecht werden sollen.
Von eingereichten sechs Arbeiten kamen auf Grund eines Preisgerichtes drei Arbeiten in engere Wahl. Den ersten Preis erhielt das Architektenbüro Hartung/Allensbach in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Hornstein/Überlingen.
Eine wesentliche Entscheidung war die räumliche Anordnung von Bade- und Campingbereich. Der Gemeinderat machte es sich nicht leicht, sich für die bestehende Platzanordnung zu entscheiden. Argumente des Naturschutzes, der bestehenden Baumbestand aber auch Interessen der betroffenen Bürger führten dazu, dass man beschloss, die bestehende Lage der beiden Plätze beizubehalten.
Besondere Merkmale des aktuellen Planungsentwurfes sind die Trennung des Bade- und Campingplatzes mit einem gemeinsamen Eingangsbereich. Dieses Ziel wird mittels eines Hauptgebäudes realisiert, welches für beie Teile funktionell relevant ist.
Im Bezug auf die zu realisierenden Gebäude wird außer einem - für Bade- und Campingplatz getrennt geplanten - Sanitärbereich ein kleiner Gastronomiebereich erstellt. Die Unterbringung einer DLRG Station, die Erstellung einer Unterkunft für radbegeisterte Gäste, sowie die Realisierung einer modernen Recyclingeinrichtung sind fest eingeplant.
Ein viel diskutiertes Thema war die Anordnung der Stellplätze. Zur Wahl stand die Variante »Dorfplatzcharakter« als Rondelllösung und die sogenannte »Wand an Wandstellung«. Die Planungskommission empfahl die Rondelllösung mit dem Hinweis, dass auf diese Art der vorhandene Baumbestand unter dem Ziel einer optimalen Zahl von Stellplätzen weitestgehend erhalten bleiben wird.
Die Planung des Uferbereichs beinhaltet eine großzügige Liegewiese sowie eine von den Eltern einsichtige Spielwiese. Auch an Liegeplätze für Gästeboote samt Beibooten ist gedacht. In der letzten Gemeinderatssitzung konnte Bürgermeister Kennerknecht den Baubeginn dank der zügig durchgeführten Planung auf den Herbst des Jahres 2002 in Aussicht stellen.

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