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Agenda 21
Allensbach (gr). Das Thema Agenda 21 wurde dem Gemeinderat schon Mitte des Jahres 2001 vorgestellt. Ziel der Agenda ist es, für eine nachhaltige Entwicklung im Bereich der Umwelt zu sorgen. Ziel der Umweltpoltik von Rio gegründeten Einrichtung ist der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen. Die Städte und Gemeinden sollen in ihrem Einflussbereich für eine zukunftsfähige Entwicklung in der Umweltpoltik sorgen. Bürgermeister Kennerknecht drückte sich bildhaft aus und bezeichnete dieses Bestreben als unabdingbar, um damit den »blauen Planeten« auch für unsere Nachwelt bewohnbar machen. Als Stichworte wurden die drei Themen: »Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft« festgehalten.
Der Gemeinderat beschloss als Ergebnis der Besprechung den Einstieg in die Agenda einzuleiten und im Herbst 2001 eine Auftaktversammlung einzuberufen. Zuvor sollten über alle möglichen Institutionen der Begriff der lokalen Agenda 21 dem Bürger nahe gebracht werden.
Am 27. November leitete Bürgermeister Kennerknecht mit dem Motto »Vom Zuckerhut zum Röhrenberg« die Auftaktversammlung zur lokalen Agenda 21 ein. Als Referenten hatte sich Dr. Tillmann Stottele zur Verfügung gestellt. Kennerknecht betonte in der Einführung, dass sich Allensbach durchaus nicht in der »Diaspora« bezüglich der Verfolgung der Ziele des Umweltgipfels befinde. Als Beispiel der Aktivitäten in Allensbach nannte er die hier praktizierte Abfallwirtschaft aber auch das Projekt »Bauernschlau« und die im kulturellen Bereich wirksame neu geschaffene Gemeindebibliothek.
Dr. Stottele brachte dem Publikum die vorliegende Problematik in den Themen Bevölkerungswachstum, Energieverbrauch, Verkehr, Nahrungsmittelbedarf an Hand von umfangreichem Zahlenmaterial nahe. In der zweiten Hälfte der Versammlung waren alle Anwesenden zur Mitarbeit aufgefordert - jeder durfte seine Ansicht über den Handlungsbedarf in den verschiedenen Themen an aufgestellten Tafeln mit entsprechenden Merkzetteln kundtun. Entsprechend der engagierten Teilnahme der Allensbacher erhofft sich die Gemeindeverwaltung eine große Bereitschaft der Bürger, sich an einem Workshop zu beteiligen. Dieser soll zur Gründung verschiedener, den anliegenden Themen zugeordneter Arbeitskreise führen.

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