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St. Verena ist Modell Rielasingen-Worblingen. "l;Des Arle isch so putzig, des Arle isch so nett . . ."l; textete einst Paul Traub auf der Narrenbühne von Burg Rosenegg. Inzwischen hat es sich kräftig herausgeputzt. Nach Umgestaltung der Arlener Straße ist nun die alte Gems wiederbelebt worden. Bevor sie damals alternatives Kulturzentrum geworden ist, hatte Paul Traub sein Möbellager darin. Wer heute den Kulturpunkt Arlen sieht, der fragt sich natürlich, ob die Gemeinde das nicht alles früher hätte haben können. Doch die einstigen Marburger Studenten waren den Ortgewaltigen zu alternativ und gleichsam verdächtig. Heute haben die Vereine hier ein Domizil, dessen Saal aber auch mit eigenem kulturellen Programm gefüllt werden soll. Susanne Breyer wird als Kulturreferentin das Haus mit Leben erfüllen müssen, denn der Kulturpunkt soll mehr als ein weiteres Lokal mit Saal sein.
Hinter dem Erfolgsweg auf dem Bausektor steht die KEG, als kommunale Entwicklungsgesellschaft. Sie wurde vor vielen Jahren aus der Not geboren, als die Pforten des Heinrich-Hospitals geschlossen wurden. Die Gänseweide wurde zum Entwicklungsgebiet, St. Verena zum Erfolgsmodell. Mit der jetzigen Erweiterung um 26 Betten ist ein zukunftsträchtiges Modell verbunden, das Sozialminister Friedhelm Repnik bei der Einweihung in höchsten Tönen lobte: Die Demenzkranken haben jetzt ihre eigene Station auf zwei Stockwerken. Immer mehr alte Menschen leiden an Demenz, diesem leise anwachsenden Vergessen, speziell im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses. Ihnen ein würdevolles Alter zu sichern, ist ein wichtiges Ziel für die Zukunft.

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