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Sparstrumpf an den Füßen Volkertshausen (of). Schon zum Neujahrsempfang hatte Bürgermeister Alfred Mutter sparsamere Zeiten angekündigt, doch die Gemeinde wird im Zuge immer knapper werdender öffentlicher Mittel ganz schön in die Klemme kommen. Freilich, hinter der Gemeinde liegt eine große Phase von Investitionen: angefangen vom Kindergarten vor einigen Jahren bis zur Alten Kirche, die vor zwei Jahren als Bürgerzentrum eingeweiht werden konnte und der Altenwohnanlage mit der Kommune als Treuhänder hat die Gemeinde auch durch private Investitionen und die Neubaugebiet am Reuteberg und im Oberen Holz einen beispielhaften Lebenswert gewonnen.
Die Fertigstellung der Außenlagen an der Alten Kirche mit einem schmucken Dorfplatz, der leider nicht so richtig eingeweiht wurde, eine Photovoltaikanlage für das Dach der örtlichen Schule. Das war's denn auch mit den kommunalen Investitionen in diesem Jahr. Vorbereitet wurde noch das kleine Innerörtliche Baugebiet Haldenweg, das durch die Aussiedlung eines landwirtschaftlichen Betriebs ermöglicht wurde. Und nun muss die Gemeinde zusehen, wie sie in einer Investitionspause ihre Finanzen konsolidieren kann. Das wird, angesichts der neuen Löcher, die durch eine gestiegene Kreisumlage entstehen im sowieso schon eng geschnürten kommunalen Finanzpaket nicht gerade leicht. Da werden manche lieb gewonnen Freiwilligkeitsleistungen der Gemeinde noch ganz schön auf den Prüfstand kommen müssen.
Doch auch die Gemeinderäte wollten angesichts der Hiobsbotschaften nicht allzu sehr jammern: denn die Gemeinde hat ja im Grunde genommen nun »alles«. Jetzt muss das gehalten werden. Setzen kann die Gemeinde auf ein noch intaktes Vereinsleben, die doch einiges in Gang bringen können. Der Kunstverein mit seinem inzwischen auch überörtlich beachteten Kultur- und Unterhaltungsangebot ist nur plakatives Aushängeschild für die vielfältigen Aktivitäten - in anderen Gemeinden muss dafür die »Agenda 21« in Leben gerufen werden.
Gesellschaftliches Highlight war in 2002 die Ernennung des in der Partnerstadt Bolsena lebenden Malers Duccio Guidotti, zum »Europäischen Ehrenbürger« mit einem großen Festakt. Guidotti hatte im Sommer 1999 ein große Fresko für die Alte Kirche gemalt und dies der Gemeinde geschenkt.

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