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*  Montag 29. Dezember 2003

Der grüne Punkt!

Am 1. Januar 2003 hat Hans-Peter Repnik sein Amt als Vorstandsvorsitzender des Dualen Systems Deutschlands (DSD) angetreten. Damit ist er der oberste Beschützer und Retter des "Grünen Punkts". Um den war es vor seinem Dienstantritt schlecht bestellt. Die unendliche Geschichte um das Dosenpfand sollte folgen, wenn auch für Repnik nur marginal. Für das Singener Stadtfest hatte Repnik die Präsentation des DSD mitgebracht. Nachhaltig war der Eindruck dabei nicht. Zuviel Arbeit liegt vor dem neuen Vorstandschef. Hans-Peter Repnik hat sein DSD-Büro in Köln, zugleich aber auch ein Büro in Berlin, um auch während der Sitzungswochen sein Amt wahrnehmen zu können. Für Repnik war der Posten nach dem Weg in die Opposition deshalb konsequent, weil er etwas für die Ökologie tun will. Die Konferenz von Rio war für ihn das bleibende Erlebnis. Damals war er Leiter der deutschen Delegation. Repniks Herz schlug immer für die Entwicklungspolitik auf dieser Welt. Ein Ministeramt wäre sein Lebensziel gewesen - für Entwicklungspolitik und eben nichts anderes! Das haben viele führende Leute in der Union nie ganz verstanden. Von den Schaltzentralen der Macht hatte er offenbar genug. In seinem Wahlkreis hat dies bis heute Irritationen ausgelöst. Auch Abgeordnete sind Menschen und haben eigene Lebensentwürfe. Sie merken irgendwann, wo sie etwas bewegen können und wo nicht. Da ist Repnik offenbar lieber der grüne Punkt!

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