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Hegau-Ikone
Wilhelm Grimm nimmt Abschied Manche Wechsel sind auch schmerzvoll, weil sie etwas mit Abschied zu tun haben. So war es auch bei der Baugenossenschaft Hegau, die ihr 50jähriges Bestehen jahreszeitlich bedingt erst im Frühjahr 2003 gefeiert hat: Da war Wilhelm Grimm noch Aufsichtsratsvorsitzender, wenige Monate später kam er Abschied aus dem Amt - altersbedingt. 75 Jahre und nicht älter darf der Aufsichtsratsvorsitzende gemäß der Satzung sein. Und daran fühlten sich Vorstand und Aufsichtsrat gebunden.
Das muss man sich vorstellen: Da hat eine Baugenossenschaft in 50 Jahren ganze drei Aufsichtsratsvorsitzende: Zuerst Reinhard Ruhnke aus Stockach, dann Emil Sräga, dessen Leben die "l;Hegau"l; war, und dann Wilhelm Grimm, der seit 1962 auch Stadtrat in Singen ist. Auch für die "l;Hegau"l; ist er eine Ikone. Der gelernte Kaufmann hatte als CDU-Kreisgeschäftsführer die Ära Hermann Biechele begleitet, um sich als Weinhändler dann mit guten heimischen Marken am Markt zu behaupten.
Wilhelm Grimm hatte den Generationswechsel bei der Baugenossenschaft vollzogen. Axel Nieburg war der erste von auswärts geholte Geschäftsführer, der nicht mehr den Bezug zu den Gründerjahren hatte. Es war offenbar eine gute Entscheidung. Erich Heiß wurde jetzt Grimms Nachfolger im Aufsichtsrat. Mit dem Generationswechsel ging auch ein Farbwechsel einher: Die "l;Hegau"l; präsentiert ihre sanierten Gebäude so farbenfroh wie noch nie. Für Axel Nieburg ist dies klar: Die Leistung nach außen hin auch zeigen. Mit der ersten Holz-Pellett-Heizung im Mietwohnungsbau im Kreis Konstanz wurde 2003 wieder Neuland betreten.

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