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50 Jahre unter Dampf Ein Kind des April ist Alfred Mutter, der in diesem Jahr schon fast wie ein König im eigenen kleinen Königreich seinen 50. Geburtstag feiern konnte, in »seinem« Kulturpalast »Alte Kirche« wurde das Volk zum Mitjubeln eingeladen.
Doch Spaß beiseite: Alfred Mutter hat in der Lokalpolitik Zähigkeit bewiesen wie kaum ein anderer Schultes. Die Klagen um Finanzielle Engpässe klingen schon seit vielen Jahren in Volkertshausen, mit politischer Findigkeit hat es geklappt aus dem »roten« Dorf eine Mustergemeinde zu machen das nicht nur Vorbild für andere ist, sondern eine Funktion als Unterzentrum übernehmen kann.
Seit 20 Jahren ist der gebürtige Singener Alfred Mutter Bürgermeister in Volkertshausen, die Idee des Fördervereins könnte fast schon von ihm stammen, angefangen vom Kindergarten bis eben zur Alten Kirche, da brauchte es stets die Arbeit an der Basis, um ein Werk gemeinsam zu vollbringen. Aus Mangel an eigenen Finanzen wurden die Baugebiete außerhalb des Haushalts abgewickelt, und das erfolgreich und auch gegen die Stirn des damaligen Singener OB. Auf diesem Wege kam eine Altenwohnanlage zustande. Für die Aussiedlung eines Einkaufsmarkts wurden Gewerbeflächen frei gemacht, nun wird in 2004 ein Gesundheitszentrum auf den Weg gebracht - auch wieder so ein Produkt vereinter Kräfte im Dorf. Als die Gemarkung ihre Grenzen zeigte, wurde mit Aach zusammen ein interkommunales Gewerbegebiet entwickelt, und damit eben Zukunft für zwei Gemeinden geschaffen, die auf diese Weise schon einmal näher zusammen gerückt sind. Mutter war ist stets Motor für solche Projekte, das ist sein Job als Bürgermeister. Dass er sich 1996 auf dem Weg in die Landespolitik die Finger schnell verbrannte ist eine andere Seite. Das sind auch Grenzen, an die man in der Politik stoßen muss. -of-

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