|
Viele Eisen im Feuer Beruf und Familie. Familie und Beruf. Bei Sabrina Molkenthin, seit 18. August Leiterin des Stockacher UmweltZentrums, ergänzt sich das bestens. Ihre beiden Töchter sind oft bei naturkundlichen Exkursionen mit dabei und stolz auf die aktive Mama. Die hat nämlich einiges um die Ohren: Öffentlichkeitsarbeit, Beratungstätigkeit, Betreuung des Wertstoffhofs, Koordination und Moderation des Agendaprozesses, Konzeption des Veranstaltungsprogramms für das Winterhalbjahr. »Es ist nicht immer einfach, die breite Palette an Aufgaben zu bewältigen und zu koordinieren«, erklärt die Diplom-Biologin.
Dazu kommt die finanzielle Unsicherheit. Erst im Januar wird der Gemeinderat der Stadt Stockach wohl im Rahmen der Haushaltsberatungen über die künftige Höhe der Unterstützung des U-Zentrums entscheiden. Sabrina Molkenthin: »Gehen die Kürzungen zu stark zu lasten des Umweltschutzes, wird an der falschen Stelle gespart. Probleme werden nur in die Zukunft verlagert und damit gleichzeitig verschärft, wenn auf Kosten einer nachhaltigen Entwicklung der Umweltschutz auf der Strecke bleibt.«
Denn sie hat noch viel vor. Im nächsten Jahr würde sie gern Stockacher Schulhöfe umgestalten - in Zusammenarbeit mit den Schülern könnten die Pausenhöfe mehr Natur erhalten und in Natur-Erlebnis-Räume verwandelt werden. Sie habe mehrere Eisen im Feuer, erklärt Sabrina Molkenthin, doch nicht alle seien spruchreif. Das erste halbe Jahr im neuen Job hat ihr Spaß gemacht, sie will länger auf dem Posten arbeiten. Die Aktionen im letzten Jahr liefen gut. Allein bei einer Wanderung zu den Heidenhöhlen waren 50 Personen mit von der Partie. Und natürlich die beiden Töchter.

|