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Tunnelbau in Bietingen nähert sich dem Ende Der Tunnelbau in Bietingen nähert sich im Jahr 2003 dem Ende. Für Wolfgang Graf und Fritz Egger ist die Fertigstellung des 16-Million-Euro-Projektes das Jahrhundert-Ereignis in der Gemeinde. Die beiden Gottmadinger haben sich seit März 1998 in der Bürgerinitiative »B 34« zusammen mit rund 400 Mitgliedern für den Bau des Tunnels durch Bietingen engagiert. Mit Plakaten, Besuchen beim Regierungspräsidenten in Freiburg und in Gesprächen mit Landtags- sowie Bundestagsabgeordneten haben Graf, Egger und die Kollegen in der Bürgerinitiative dafür gesorgt, dass die Entscheidungsträger das Vorhaben nicht aus den Augen verlieren. Nun fiebern sie der Fertigstellung des Tunnels im Frühjahr 2004 entgegen. Dadurch wächst die Gemeinde Bietingen wieder zuammen, die durch den Bau der Bundesstraße B34 seit 1935 »geteilt« ist. Zunächst sei die Straße im Dorf kein Problem gewesen, weil das Verkehrsaufkommen anfangs gering gewesen sei, sagt Graf. Das habe sich aber im Lauf der Zeit geändert. »Die Misere an der Straße wurde immer größer«, sagt der 46-Jährige. Staus und Unfälle nahmen zu. Ende der 80er Jahre sei die Idee, einen Tunnel zu bauen, angerollt, erinnert sich Egger. »Zuerst war Geld da, aber kein Plan, dann war ein Plan da, aber kein Geld«, ergänzt Graf. Aber der damalige Bundesverkehrsminister hatte während eines Ortstermins zugesagt, dass der Tunnel gebaut werde. »Dann kam der große Knall«, sagt Egger mit einem Funkeln in den Augen. Im Sommer 2000 wurden die Mobilfunk-Lizenzen versteigert und die Gemeinde profitierte aus den Zinsersparnissen durch den UMTS-Erlös.

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