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Mittwoch, den 7. Mai 2008
Menschenfischer sein Aufgabe der neuen Seelsorgeeinheit Mittlerer Hegau
Steißlingen (li). Es war ein ganz besonderer Sonntag in Steißlingen: Die neue Seelsorgeeinheit "l;Mittlerer Hegau"l; wurde aus der Taufe gehoben. Ihre Errichtung, wie es kirchendeutsch heißt, nahm Dekan Heinz Neckermann vor. Die Pfarrkirche St. Remigius war dichtgefüllt, als die Priester mit ihrem Heer an Ministranten anzogen. Dass der Weg dahin schwierig war, unterstrich der Steißlinger Pfarrer Siegfried Meier bei seiner Begrüßung. Sein zentraler Satz war: Je mehr wir Jesus in unsere Mitte nehmen, wird es besser klappen. Die neue Seelsorgeeinheit hat das Bild der Menschenfischer verinnerlicht. Man solle in der neuen Seelsorgeeinheit zusammenhalten und in der Tat nach den Menschen fischen. Es sei die Aufgabe der Kirche, das Glaubensleben weiterzutragen. In den letzten 25 Jahren habe sich eine Menge verändert, man müsse jetzt Antworten auf eine neue Zeit finden. Die neue Seelsorgeeinheit wird von Pfarrer Engelbert Ruf geleitet. Sein Stellvertreter Siegfried Meier skizzierte den Weg der letzten Jahre im mittleren Hegau, wie der Begriff treffend gewählt wurde. Heute gehören der Seelsorgeeinheit Steißlingen, Volkertshausen, Friedingen, Hausen und Beuren an. Deutlich werde, dass diese Seelsorgeeinheit kein Zentrum habe. Es sei wie eine Elypse: An die Achse Steißlingen-Volkertshausen seien drei weitere kleine Gemeinden angedockt worden. Meier ließ auch offen, wo der Sitz der Seelsorgeeinheit wirklich sei. Die beiden Pfarrer seien so in die Funktionen eingesetzt worden. Offen blieb die personelle Zukunft, da alle Beteiligten an der Pensionsgrenze stehen. Die Vorgeschichte ist wichtig: Der Friedinger Pfarrer habe einmal Hausen und Schlatt dazubekommen. Dann seien Volkertshausen und Beuren hier auch gelandet. Das war viele Jahre das Revier von Engelbert Ruf. Und jetzt ist wieder alles ganz anders. Klagen gab es nicht, die neue Gemeinschaft sei eine Chance, weil sich viele aus vielen Phasen schon kennen würden. Die jugendliche Pop-Band begeisterte mit modernem kirchlichen Liedgut, im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Stehempfang. Die Seelsorgeeinheit war geboren.
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