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Mittwoch, den 2. Juli 2008
Größter Singener Verein jubiliert Stadtturnverein mit Turnländerkampf zum 125jährige
Singen (li). Der Stadtturnverein ist mit seinen neun Abteilungen der größte Singener Verein und steht auch im Badischen Turnerbund auf einem der vordersten Plätzen. Sein 125jähriges Bestehen feiert er eigentlich schon seit der Buchtaufe im letzten Jahr. Jetzt kommt am Wochenende der Höhepunkt mit dem Festakt am Freitagabend und dem Turnländerkampf am Samstag um 16 Uhr mit den Teams von Rumänien, der Schweiz und Deutschland in der Münchriedhalle. Vorsitzender Ewald Röthele kann mit seinem Team stolz auf die Entwicklung des Vereins sein, für den sich mit dem Turnländerkampf ein Kreis schließt. Als die Münchriedsporthalle vor 36 Jahren eingeweiht wurde, war gerade der Turnsport in aller Munde. Mit Reckweltmeister Eberhard Gienger fand vor der Olympiade in München 1972 hier die Qualifikation des Deutschen Turnerbundes statt. Viele Höhepunkte gab es seither hier sportlich. Jetzt mit Fabian Hambüchen einen neuen Star kurz vor Olympia in Peking erleben zu können, ist ein Anreiz für manchen Turnerfreund, trotz der Hitze den Weg in die Halle zu finden. Ewald Röthele war sich aber im Vorfeld bewusst, was solche Sportereignisse heute kosten: Es sind Kostbarkeiten in der Geschichte eines Vereins. Der Stadtturnverein kann stolz darauf sein, eine eigene Vereinshalle zu haben. In der Waldeckturnhalle wird deshalb auch am Freitagabend ab 19.30 Uhr der Festakt stattfinden. Die Stadthalle war eigentlich vorgesehen, doch dem Verein waren die Kosten trotz städtischem Zuschuss zu hoch. Auch das ist ein Signal. Die Turner-Elite wird übrigens im neuen "Holiday Inn Express" übernachten, hieß es gestern am Rande der Pressekonferenz im Rathaus. Neues in Singen trug schon mehrfach den Stempel des Stadtturnvereins: 1984 wurde für das Badische Landesturnfest in Singen die erste Fußgängerzone eröffnet.
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