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Das Oktoberfest in Konstanz

09.12.12

Georg Fischer: Ein Jahr der Unsicherheiten

Gemischte Bilanz bei Rentner-Weihnachtsfeier


Der neue Leiter der Georg Fischer Automobilguss in Singen, Matthias Heinrich, blickte bei der diesjährigen Rentnerweihnachtsfeier auf ein eher inkonstantes Jahr 2012 zurück. swb-Bild: of

Der neue Leiter der Georg Fischer Automobilguss in Singen, Matthias Heinrich, blickte bei der diesjährigen Rentnerweihnachtsfeier auf ein eher inkonstantes Jahr 2012 zurück. swb-Bild: of

Singen (of). Im Rahmen der Rentner-Weihnachtsfeier von Georg Fischer Automobilguss in der Stadthalle Singen konnte sich der neue Leiter des Werks, Matthias Heinrich, persönlich vorstellen. Er leitet seit Sommer das Singener Werk zusätzlich zur Giesserei des Konzerns in Leipzig. Sein Rückblick galt einem „anstrengenden Jahr“, das auch von den Mitarbeitern viel Flexibilität erfordert hatte. Denn Anfang des Jahres ging man noch von einem weiteren Wachstum im Vergleich zu den durchwachsenen Vorjahren aus, so zeichnete sich doch für das vierte Quartal eine deutliche Zurückhaltung bei den Kunden ab. Die bestehenden fünf Formanlagen seien völlig unterschiedlich ausgelastet und das habe viel Flexibilität für die Mitarbeiter hinsichtlich Einsatzort, Arbeitsaufgabe und den Schichtzeiten erfordert. Doch auf die Mitarbeiter im Werk Singen könne man sich verlassen, lobte Matthias Heinrich vor den rund 300 Ruheständlern, die zum Feiern in die Stadthalle gekommen waren. Auch für das kommende Jahr sei keine wirkliche Entspannung in Sicht, blickte Heinrich in die nähere Zukunft. Die weitere Zukunft des Standorts Singen wird derzeit in einer „Vision 2020“ gesammelt, mittels derer die Teileportfolios, Transportwege und die ganze Produktionsausrichtung weiter optimiert werden sollen. Die „Vision 2020“ solle zur Sicherung des Standorts Singen beitragen.

Der Betriebsratsvorsitzende Thomas Fischer blickte auf ein Jahr voller Unsicherheiten zurück. „Wir leben gerade zwischen Baum und Borke“, machte der den Wechsel zwischen Schließtagen und Zusatzschichten deutlich. Auch dieses Jahr werde die Weihnachtspause früher beginnen als gewöhnlich, weil die Aufträge fehlen. Manchmal sei es wie beim Wetter gewesen. Übers Wochenende sei alles anderes gewesen, als noch geplant. Sein Ausblick für 2013: Es wird anders in 2013. Aber ob es besser wird weiß ich nicht“. Ein klarer Wunsch ist der nach einer gleichmäßigeren Auslastung für den Betriebsratsvorsitzenden, bevor das Werksorchester zum gemütlichen Teil der Feier überging.


Von: Oliver Fiedler