zurück zur HomepageLeistungsschau Singen 2013
30.04.12

Singen: »Die Alu« erlebt großen Ansturm der Familien

Mehr als 7.000 Gäste zum Jubiläums-Familientag im Singener Werk

Die »Alu« in Singen wurde am Sonntag zum Boulevard, denn rund 7.000 Gäste konnten das Werk im Rahmen des Familientags zum 100. Geburtstag der »Alu« in Singen erleben. swb-bild: of

Die »Alu« in Singen wurde am Sonntag zum Boulevard, denn rund 7.000 Gäste konnten das Werk im Rahmen des Familientags zum 100. Geburtstag der »Alu« in Singen erleben. swb-bild: of

Singen (of). Am Sonntag wurde »Die Alu« in Singen zu einem großen Boulevard ihrer Mitarbeiter und ihrer Angehörigen. Denn aus Anlass des 100-jährigen Bestehen der »Alu« hatten sich die drei inzwischen am Standort vertretenden Unternehmen »Constellium«, »Amcor flexibles« und »3A Composites« wieder einmal mit einem großen Familientag präsentiert. Über 7.000 Besucher, so die Schätzungen, haben die »Alu« besucht und dabei ihren Angehörigen ihren Arbeitsplatz, die Kollegen und auch Chefs vorstellen können, was wirklich rege geschah. Einladen waren auch die vielen Ruhständer der drei Unternehmen, die wieder einmal an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren konnten. Dabei konnte insgesamt ein Moment des Aufbruchs genutzt werden, denn am Freitag zuvor wurde im Bereich von »Constellium« er erste Spatenstich für das neue Presswerk vollzogen, um das die Mitarbeiter im vergangenen Jahr so hart haben kämpfen müssen.

Die drei am Standort Singen arbeitenden Alu-Betriebe wollten mit diesem Familientag den vielen Mitarbeitern für ihr Engagement danken, dass diese 100 Jahre möglich gemacht hat und das Singener Werk einst zur größten Fabrik in Südbaden wachsen ließ. Davon zeugte die Jubiläumsausstellung und auch ein riesiges Foto einer Alu-Rolle, das aus tausenden Fotos von Mitarbeitern zusammengesetzt ist. In einem großen Rundgang durch die Werkshallen wurde gerade für die nicht Eingeweihten eine Menge über die Produktion und die Produkte aus Aluminium erklärt.

Der Familientag im an diesem Tag ausnahmsweise komplett ruhenden Werk wurde minutiös vorbereitet: Über das ganze Werksgelände wurden Festzelte mit Gastronomie platziert, Mitarbeiter, die sich in musikalischen Gruppen engagieren, konnten gleich ihre Kapellen mitbringen. Sogar eine Dudelsackgruppe spielte munter an vielen Plätzen des riesigen Werksgeländes auf.

Zusätzlich zu den Familien waren natürlich viele Politiker und auch ehemalige Werksleiter und Führungskräfte eingeladen worden, die in erstaunlicher Stärke vor Ort vertreten waren. Sogar der ehemalige Singener Werksleiter Dr. Hubert Zimmermann oder Dr. Renate Schäfer-Neumann, die wegen des ständigen Drucks des Personalabbaus sich anders orientierten, nahmen an den ausführlichen Führungen teil. Mehr Bilder gibt es unter www.wochenblatt.net

Von: Oliver Fiedler



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