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19.05.12
Singen: Herz-Jesu-Tiefgarage rechnet sichMachbarkeitsstudie vorgestellt/ Räte wollen weitere VarianteSingen (of). Eine öffentliche Tiefgarage unter dem nördlichen Herz-Jesu-Platz kann sich rechnen. Zu diesem Ergebnis kam eine Machbarkeitsstudie, mit dem die Stadt Singen das Unternehmen »Rapp Trans AG« aus Basel beauftragt hatte. Es wurde durch Stefan Loewenguth im Rahmen des Ausschuss für Stadtplanung und Bauen vorgestellt, und soll in der Gemeinderatsitzung am Dienstag nochmals mit Nachbesserungen verhandelt werden. Das Unternehmen hatte an einem Donnerstag im letzten Dezember eine Umfrage unter den Nutzern des Parkplatzes gemacht und war dabei zu dem Ergebnis das rund 55 bis 75 Prozent der Nutzer der bislang 163 Stellplätze auch eine Tiefgarage nutzen würden. Dabei ist der Anteil der Menschen, die den Parkplatz zum Einkaufen nutzen höher als derer, die den Parkplatz aus beruflichen Gründen nutzen würden, sagte Loewenguth. Das Unternehmen hatte, ausgehend von der Zuschusslage im Rahmen des Sanierungsgebiets Singen-Ost von 7.800 Euro pro Parkplatz mehrere Varianten durchgerechnet. Danach würde sich schon ein Parkhaus mit 50 öffentlichen Stellplätzen und 30 Stellplätzen für die geplante Blockrandbebauung rechnen. Eine größere Variante mit insgesamt 138 Stellplätzen, bei der allerdings ein Teil der eingeschossigen Tiefgarage unter dem derzeit in der Neugestaltung befindlichen Herz-Jesu-Marktplatz gebaut werden müsste, wird nicht so gut bewertet da dafür viel höhere Baukosten anfallen würden. Eingerechnet in die Kalkulation ist auch ein Erlös von rund 750.000 Euro für den Grundstücksverkauf zur Blockrandbebauung. Hier wolle die Stadt Singen einen Realisierungswettbewerb ausschreiben, kündigte OB Oliver Ehret an. Das sei das Konzept für den Platz und würde die städtebauliche Situation verbessern. OB Ehret hält die Lage auch für sehr interessant. Gemeinderat Manfred Bassler wären 50 öffentliche Stellplätze an dieser Stelle allerdings zu wenig, machte er deutlich. Dies auch trotz der Planungen für ein weiteres Parkhaus am Kunsthallen-Areal, was aber dem künftigen »Kaufland«-Markt zugeordnet wäre. Kritisch hinterfragt wurde aus dem Rat, weshalb die Planung eine Tiefgarage nur neben dem geplanten Hochbau vorsehe, obwohl die Stellplätze dann in der Tiefgarage vorgesehen wurde. Das beratende Mitglied Klaus Mußgnug schlug deshalb vor auch eine Planung zu schaffen, bei der die Stellplätze für den Hochbau tatsächlich unter dem vorgesehen Gebäude geschaffen werden sollen und dafür dann 80 öffentliche unterirdische Stellplätze realisiert werden. Diese Variante soll nun nochmals untersucht werden, war die einhellige Meinung der Ausschussmitglieder. Deutlich wurde auch nochmals zum Ausdruck gebracht, dass der Platz geräumt werden soll von parkenden Autos. Bereits am Dienstag soll diese Möglichkeit im Gemeinderat erneut diskutiert werden. Von: Oliver FiedlerDiesen Artikel versenden an:
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