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Das Oktoberfest in Konstanz

14.12.12

Stockach: Leergut füllt die Kassen

Mit einem breiten Lächeln für's Kinderdorf


Die stellvertretende Marktleiterin Barbara Glander (rechts) von »Nah und gut - Sulger« überreichte Anne Okolowitz vom Kinderdorf die Pfandbons im Wert von 297,54 Euro.swb-Bild: Weiß

Die stellvertretende Marktleiterin Barbara Glander (rechts) von »Nah und gut - Sulger« überreichte Anne Okolowitz vom Kinderdorf die Pfandbons im Wert von 297,54 Euro.swb-Bild: Weiß

Stockach (sw). Das Lächeln des kleinen Männchens mit den blauen Haaren auf der Holzbox bei »Nah und Gut - Sulger« in der Zoznegger Straße in Stockach ist in der Vorweihnachtszeit noch breiter geworden: Denn in die Holzbox können Kunden ihre Pfandcoupons für Flaschen und zurückgegebenes Leergut werfen und damit einen Beitrag zur Unterstützung des Pestalozzi-Kinder- und -Jugenddorfs in Wahlwies leisten. Die Summe aus den eingeworfenen Pfandbons kommt nämlich der Einrichtung zu Gute. Im November 2011 war die Holzbox aufgestellt worden und seither, so freut sich die stellvertretende Marktleiterin Barbara Glander, kamen 572,54 Euro zusammen. Seit der letzten Leerung im Mai sind es 297,54 Euro. Der höchste Betrag auf einem Bon waren 7,50 Euro.

 

Geld, das das Kinderdorf gut gebrauchen kann. 50 Pfandboxen hat die Wahlwieser Einrichtung in Edeka-Märkten in ganz Süddeutschland aufgestellt und sich so laut Anne Okolowitz, die für Kommunikation und Fundraising zuständig ist, eine sichere, dringend benötigte Einnahmequelle geschaffen: 2.000 Euro würden pro Tag an Spenden gebraucht, um den Betrieb und die Betreuung von etwa 100 Kindern gewährleisten zu können.

 

Mit dem Geld werden auch Therapien etwa im künstlerischen Bereich finanziert, die die Krankenkassen nicht übernehmen, oder Ferienfahrten bezahlt. Zudem würden 2013 im Kinderdorf Renovierungen anstehen: Somit, weiß Anne Okolowitz, kann jeder Kunde einen Beitrag für den sozialen Zweck leisten. Und Temperamentsbündel Barbara Glander ist froh, dass auch ihr Markt bei der guten Sache mit dabei ist. 


Von: Simone Weiß